Makroviren
Insbesondere in Dokumenten der mit Makros steuerbaren MS-Office Applikationen (wie Word, Excel, Access, Powerpoint) können Makroviren lauern. MS-Office Anwendungen können über die Programmiersprache VBA gesteuert werden. Über die Makros kann definiert werden, was das Dokument beim öffnen quasi selbsttätig ausführen soll.
Jedes Dokument dieser Applikationen, selbst HTML-Dokumente, die mit Word erstellt wurden, können Makroviren erhalten. Makroviren können sich auch betriebssystemübergreifend ausbreiten. Beim “Melissa”-Virus vor 10 Jahren enthielt eine Word-Datei ein Makro, das dafür sorgte, dass sich per Mail die Word-Datei weiter verbreiten konnte: Personen aus dem Adressbuch bekamen Post mit dem Namen des Anwenders einschließlich der verseuchten Datei. Der Schöpfer von “Melissa” musste für 20 Monate ins Gefängnis und bekam eine Geldbuße von 5000 US-Dollar (5685 Euro).
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