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Suchmaschinen­­optimierung
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Suchmaschinen­optimierung

Suchmaschinenoptimierung 2024 - Alles, was du wissen musst

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein komplexes Thema. In diesem Beitrag geben wir dir einen umfassenden Überblick über alles, was zu SEO dazugehört. Wir erklären dir, was SEO ist, wie es funktioniert und warum es wichtig ist, um mit deiner Seite im Netz erfolgreich zu sein. Neben viel Wissen haben wir für dich zum Schluss auch noch ein paar hands-on Tipps zusammengetragen, mit denen du deine eigene Suchmaschinenoptimierung durchführen kannst.

Was ist Suchmaschinenoptimierung?
Suchmaschinenoptimierung, auch als Search Engine Optimization (SEO) bekannt, umfasst gezielte Maßnahmen, um sicherzustellen, dass Inhalte wie Webseiten, Videos und Bilder in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen auf höheren Positionen erscheinen. Dies geschieht ohne den Einsatz von bezahlten Anzeigen und trägt dazu bei, die Sichtbarkeit und Reichweite dieser Inhalte zu verbessern.

Was erfährst du in diesem Beitrag? Wir beantworten unter anderem die folgenden Fragen:

  • Was ist eine Suchmaschinenoptimierung?
  • Wie funktioniert SEO genau?
  • Wie wird SEO Teil einer ganzheitlichen Online Marketing Strategie?
  • Wie wird sich SEO weiterentwickeln?

Bereit zum Lernen? Dann geht’s los!

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist SEO? Die Grundlagen

Kurzfassung: Was ist Suchmaschinenoptimierung (SEO)?
Suchmaschinenoptimierung, abgekürzt SEO (englisch: Search Engine Optimization), umfasst sämtliche technischen, strukturellen und inhaltlichen Strategien, die darauf abzielen, die Positionierung einer Website für bestimmte Suchbegriffe in den Ergebnislisten von Suchmaschinen zu optimieren.

1.1 Definition von SEO?

Der Begriff “Suchmaschinenoptimierung” (SEO) beschreibt die gezielte Optimierung einer Website, um für relevante Suchbegriffe in den Suchmaschinenergebnissen (SERPs) möglichst weit oben zu erscheinen.

SEO umfasst dabei alle Maßnahmen, die eine Website besser verständlich für Suchmaschinen und relevanter für die Nutzer der Suchmaschine zu machen. Dazu gehören technische Maßnahmen wie die Optimierung der Ladezeiten und der Struktur der Website, sowie inhaltliche Maßnahmen wie die Verwendung relevanter Keywords und die Erstellung hochwertiger, nutzerfreundlicher und themenrelevanter Inhalte.

Die Suchmaschinenoptimierung wird grundlegend in zwei Bereiche geteilt: Die Onpage Optimierung (für alles, was auf der Seite selbst passiert) und die Offpage Optimierung (für alles, was außerhalb der Seite stattfindet).

1.2 Wie funktioniert SEO?

Um zu verstehen, wie SEO funktioniert, sollte man zunächst verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren.

Wie funktionieren Suchmaschinen?

Abbildung: Screenshot einer Beispiel-Suche bei Google

Suchmaschinen sind komplexe Systeme, die darauf ausgerichtet sind, Informationen im World Wide Web zu finden, zu indexieren und den Nutzern zugänglich zu machen. Aber wie funktionieren sie genau?

01
Crawling
Hierbei durchsuchen sogenannte Crawler oder Bots das Internet und finden neue oder aktualisierte Webseiten. Sie folgen Links von einer Seite zur nächsten und sammeln Daten, die sie zurück zu den Servern der Suchmaschine senden.
02
Indexierung
Nachdem die Crawler die Informationen gesammelt haben, werden diese in einem Index organisiert – einer riesigen Datenbank, in der Daten nach Relevanz und Inhalt kategorisiert werden.
03
Ranking
Wenn du eine Suchanfrage eingibst, durchsucht die Suchmaschine ihren Index und versucht, die relevantesten Ergebnisse für deine Anfrage zu finden. Hierbei kommen Algorithmen ins Spiel, die hunderte von sogenannten Ranking-Faktoren (oder Ranking-Signalen) berücksichtigen, wie z.B. die Qualität des Inhalts, Backlinks, Nutzererfahrung und vieles mehr.
04
Ergebnisanzeige
Die Suchmaschine präsentiert dann eine Liste von Webseiten, die als die relevantesten für deine Suchanfrage erachtet werden. Das geschieht in Bruchteilen von Sekunden.

Welche Qualitätskriterien beachten Suchmaschinen wie Google für das Ranking?

Suchmaschinen wie Google verwenden eine Vielzahl von Qualitätskriterien, um zu bestimmen, wie relevant und nützlich eine Webseite für die Nutzer ist. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Ranking-Faktoren.

Ranking-Faktoren sind im Grunde Anforderungen, die eine Website erfüllen muss, um in der Suche weit oben angezeigt zu werden. Insgesamt gibt es über 200 Ranking-Faktoren. Wie diese genau aussehen, gibt Google nicht preis, allerdings können SEOs durch Erfahrungswerte und Datenanalyse in der Regel gute Rückschlüsse auf die Ranking-Faktoren ziehen.

Einige der zentralen Qualitäts-Kriterien, die Google für das Ranking beachtet, sind:

Inhaltliche Qualität und Relevanz
Der Inhalt einer Webseite sollte genau, aktuell und für den Nutzer wertvoll sein. Gut recherchierte, einzigartige und detaillierte Inhalte werden oft höher bewertet.
Nutzererfahrung (User Experience)
Die Bedienbarkeit einer Webseite, ihre Ladezeiten, die mobile Optimierung und die allgemeine Struktur können das Ranking beeinflussen. Webseiten, die intuitiv und benutzerfreundlich sind, werden oft bevorzugt.
Backlinks
Verlinkungen von anderen qualitativ hochwertigen und themenrelevanten Webseiten können als "Empfehlungen" angesehen werden. Diese erhöhen die Autorität und Glaubwürdigkeit einer Webseite.
Technische Optimierung
Ein sauberer Code, die korrekte Nutzung von Meta-Tags und eine logische URL-Struktur helfen Suchmaschinen, den Inhalt einer Webseite besser zu verstehen und zu indexieren.
Sicheres und zugängliches Web
Websites, die sicher (z.B. durch HTTPS verschlüsselt) und für Bots leicht zugänglich sind, werden von Suchmaschinen bevorzugt.
Social Signals
Obwohl ihre direkte Rolle oft diskutiert wird, können Signale aus sozialen Netzwerken wie Shares oder Likes einen Einblick in die Beliebtheit und Relevanz eines Inhalts geben.
Verweildauer und Bounce Rate
Wie lange ein Nutzer auf einer Seite verweilt und ob er schnell wieder zurückspringt (Bounce Rate), kann Hinweise auf die Qualität und Relevanz des Inhalts geben.

Wie sorgt SEO dafür, dass eine Website besser gerankt wird?

SEO optimiert sowohl die sichtbaren Inhalte einer Website als auch die dahinter liegenden technischen Aspekte auf die Anforderungen der Suchmaschinen.

Durch Anpassungen am Inhalt wird die Relevanz für bestimmte Suchbegriffe erhöht, während technische Optimierungen sicherstellen, dass Suchmaschinen die Seite leichter verstehen und indexieren können.

Zusätzlich stärken Verlinkungen von anderen Websites (Backlinks) die Glaubwürdigkeit und Autorität einer Seite. Das Zusammenspiel all dieser Maßnahmen zielt darauf ab, die Position der Website in den Suchergebnissen zu verbessern, sodass sie von mehr Nutzern gesehen und angeklickt wird.

Eine Suchmaschinenoptimierung ist im Endeffekt also eine Anpassung von Websites an die Qualitäts- und Ranking-Kriterien der Suchmaschinen.

Da diese Ranking-Kriterien jedoch nicht alle offiziell bekannt sind und zum Teil für unterschiedliche Branchen anders gewichtet werden, sind Erfahrung, Daten und Know-how für die Optimierung unverzichtbar.

Abbildung: Die Bestandteile der OnPage- und OffPage Optimierung

1.3 Die Ziele der Suchmaschinenoptimierung - Warum ist SEO wichtig?

Das Ziel von SEO ist klar: eine möglichst hohe Positionierung der Website in den SERPs erreichen. Allerdings ist eine Top Platzierung in der Regel ein Mittel zum Zweck. Mit einer SEO Optimierung kannst du für dich und dein Unternehmen eine Menge erreichen. Die wichtigsten SEO Ziele haben wir hier zusammengefasst:

Generelle Ziele von SEO

Mehr Website-Besucher (Traffic)
Das Hauptziel von SEO ist es, mehr Besucher auf die Website zu bringen. Dies kann zu einem Anstieg des Umsatzes, einer verbesserten Lead-Generierung und einer gesteigerten Markenbekanntheit führen.
Umsatzsteigerung
Mehr Besucher auf der Website sind schön und gut - aber noch besser ist es, wenn aus diesen Besuchern auch Käufer werden. Mit SEO erreicht man das über eine gute Keyword-Strategie, die eine spezifische Zielgruppe genau am richtigen Punkt Ihrer Suche auf die Seite bringt. Und auch die Seite selbst wird im Rahmen der SEO Maßnahmen für bessere Conversions optimiert.
Lead-Gewinnung
Mit SEO lassen sich nicht nur Umsätze steigern, sondern auch Leads. Die gezielte Ansprache von potentiellen Kunden über relevante Keywords und eine optimierte Website ist eines der wichtigsten Ziele der Suchmaschinenoptimierung.

Spezifische Ziele von SEO

Neben den allgemeinen Zielen können Unternehmen auch konkrete Ziele für SEO definieren. Beispiele für solche SEO-Ziele sind:

Steigerung der Conversion Rate
Mit SEO Maßnahmen ist es möglich, die Conversion Rate für bestimmte Aktionen, wie z. B. Käufe oder Leads, gezielt zu erhöhen.
Lokale Sichtbarkeit
Insbesondere für lokale Unternehmen ist es ein wichtiges Ziel, in den lokalen Suchergebnissen prominent platziert zu werden, um mehr Kunden vor Ort anzuziehen.
Promotion einer spezifischen Leistung/eines spezifischen Produktes
Wenn Unternehmen eine spezifische Leistung oder auch ein Produkt langfristig am Markt platzieren wollen, ist SEO dazu bestens geeignet. Während sich für kurze Aktionen eher SEA Maßnahmen eignen, kann man mit einer Suchmaschinenoptimierung für eine dauerhafte Verbindung von Produkt/Leistung und Marke sorgen.
Branding
Mit SEO ist es möglich, eine Marke prominent in den Suchergebnissen zu platzieren und sie mit relevanten Keywords synonym werden zu lassen. Damit können Unternehmen ihre Marke langfristig bekannter machen und so ihre Reichweite erhöhen.
Verbesserung der Reputation
SEO kann dazu beitragen, die Reputation eines Unternehmens oder einer Marke zu verbessern. Wenn eine Website in den Suchergebnissen weit oben erscheint, wird sie von den Nutzern als vertrauenswürdiger und relevanter angesehen.
Verbesserung der Nutzbarkeit (Usability)
SEO kann auch dazu beitragen, die Usability zu verbessern. Wenn eine Website für Suchmaschinen optimiert wird, ist sie auch für Nutzer leichter zu finden und zu verwenden. Zahlreiche Bereiche der Usability- und UX-Optimierung sind auch im Rahmen von SEO-Maßnahmen sinnvoll.

1.4 Welche Arten von SEO-Maßnahmen & Teildisziplinen gibt es?

Die wichtigsten SEO Maßnahmen auf einen Blick

Grundlegend lassen sich SEO Maßnahmen in verschiedenen Bereichen der Webseite durchführen. Hier ein erster Überblick darüber, was bei einer Optimierung angepasst werden kann:

Technische SEO:

  • Website für Suchmaschinen zugänglich machen
  • Website für User benutzerfreundlich machen

Inhaltliche SEO:

  • Hochwertige Inhalte erstellen
  • Inhalte für Zielgruppe ansprechend und relevant gestalten

Weitere SEO-Maßnahmen:

  • Backlinks aufbauen
  • Social-Media-Marketing betreiben
  • Content-Marketing betreiben
  • Suchmaschinen-Marketing (SEM) betreiben

Exkurs: Black Hat und White Hat SEO - Worum geht es dabei?

Begriffe, die dir vielleicht auch schon im Web begegnet sind, sind Black Hat und White Hat SEO. Was genau hat es damit auf sich?

Tatsächlich handelt es sich nicht wirklich um Teildisziplinen der Suchmaschinenoptimierung, sondern um die Unterscheidung von “guten” und “bösen” SEO Maßnahmen.

OnPageSEO
White Hat SEO
Ein White Hat SEO hält sich an die Regeln von Google und verfolgt eine langfristige Strategie. Das Ziel sind nachhaltige Ergebnisse, die durch hochwertigen Content, relevante Keywords, eine ethische Backlink Strategie und eine gute User Experience erreicht werden.
Webseitenoptimierung
Blackhat SEO
Unter Blackhat SEO versteht man Maßnahmen und Tricks, die eher kurzfristig funktionieren und in vielen Fällen nicht mit den Standards von Google und Co. konform sind. Keyword-Stuffing, versteckte Texte, billig eingekaufte bzw. irrelevante Backlinks… das alles sind Taktiken, die für den Moment einen kleinen Boost bringen können, früher oder später aber definitiv zu Abmahnungen führen.

Welche Strategie für dich die richtige ist, steht völlig außer Frage: Wirklich erfolgreiches SEO ist am Ende immer White Hat SEO.

SEO Teildisziplinen im Detail - Diese Bereiche gibt es

So, die Grundlagen sind geklärt. Zeit, dass wir ans Eingemachte gehen und uns die SEO Teildisziplinen einmal im Detail anzuschauen:

Teildisziplinen der Technischen SEO

On-Page SEO
Diese Maßnahmen konzentrieren sich darauf, die Website für Suchmaschinen zugänglich und benutzerfreundlich zu machen. Dazu gehören Maßnahmen wie:

  • Indexierung und Crawlbarkeit: Die Webseite muss für Suchmaschinen zugänglich und erfassbar sein
  • URL-Gestaltung: Suchmaschinenfreundliche URLs helfen bei der Orientierung
  • Optimierung der Ladezeiten: Suchmaschinen bevorzugen Websites, die schnell laden
  • Struktur der Website: Eine klare und logische Struktur erleichtert Suchmaschinen das Durchsuchen der Website
  • Mobile Optimierung: Da ein Großteil der User über mobile Endgeräte auf das Web zugreift, müssen Websites entsprechend optimiert sein
  • Verwendung von XML-Sitemaps: XML-Sitemaps sind Dateien, die Suchmaschinen Informationen über die Struktur einer Website liefern
  • SSL Verschlüsselung und Sicherheit: Suchmaschinen bevorzugen sichere Websites
  • Rich Snippets und Strukturierte Daten: Mit Schema Markup ist es möglich, Suchmaschinen zusätzliche Informationen über die Website bereitzustellen

Off-Page SEO
Diese Maßnahmen konzentrieren sich darauf, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen zu verbessern, indem man von anderen Websites auf die eigene Website verweisen lässt. Dazu gehören Maßnahmen wie:

  • Backlinks aufbauen: Backlinks sind Links von anderen Websites auf die eigene Website. Sie sind ein wichtiger Rankingfaktor für Suchmaschinen.
  • Social-Media-Marketing: Social-Media-Marketing kann dazu beitragen, die Sichtbarkeit einer Website in den Suchergebnissen zu verbessern.
  • Content-Marketing: Indem du hochwertige Inhalte erstellst und mit Content Marketing verbreitest, gewinnst du wertvolle Backlinks. Hierzu zählen alle Content-Arten, z.B. Fachbeiträge, Infografiken, Pressemitteilungen und mehr.
Teildisziplinen der inhaltlichen SEO

Content-Optimierung:
Content ist ein zentraler Bestandteil jeder guten SEO Strategie. Daher sollten Texte, Bilder und andere Arten von Inhalten entsprechend optimiert werden:

Relevante Keywords verwenden
Die wichtigsten Keywords sollten sinnvoll in Überschriften, Texten und Meta-Angaben verwendet werden.
Hochwertige Inhalte erstellen
Hochwertige Inhalte sind informativ, interessant und hilfreich für deine Zielgruppe.
Interne Verlinkung setzen
Mit internen Verlinkungen an den richtigen Stellen gibst du deiner Website mehr Struktur.
EEAT Integration
Suchmaschinen bevorzugen Seiten, die Expertise, Erfahrung, Autorität und Trust demonstrieren.

Conversion-Optimierung:
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der Optimierung von Websites für die Conversion, also der Umsetzung von Nutzerzielen wie Käufen, Anmeldungen oder Leads. Dazu gehören Maßnahmen wie:

Call-to-Action-Buttons optimieren
Call-to-Action-Buttons sollten direkt sichtbar sein und zum Handeln auffordern.
Optimierung von Landingpages
Richte deine Landingpages auf die Conversion-Ziele aus und biete ein positives Nutzererlebnis.

UX und Gestaltung:
UX-Design (UX steht für User Experience) und Gestaltung sind wichtige Aspekte für die SEO. Eine gut gestaltete Website ist ansprechend für Nutzer und erleichtert ihnen die Navigation. Damit kannst du die Verweildauer auf der Website erhöhen und durch ein insgesamt positives Erlebnis die Nutzerbindung verbessern.

Zu den wichtigen Aspekten von UX-Design und Gestaltung für SEO gehören:

Benutzerfreundlichkeit
Deine Website sollte einfach zu navigieren und die gewünschten Informationen leicht zugänglich sein.
Lesbarkeit
Deine Texte sollten gut lesbar sein, mit einer klaren Schriftart und einem ausreichenden Kontrast.
Bilder und Grafiken
Bilder und Grafiken sollten hochwertig sein und durch Motiv, Farben und Stil zur Aussage der Website beitragen.
Nutzerverhalten analysieren
Eine Analyse des Nutzerverhaltens kann dir helfen, Verbesserungspotenziale für die Conversion-Optimierung zu identifizieren.
Weitere relevante Teildisziplinen

Mobile SEO:
Dieses Segment umschreibt alle Methoden, die zur Optimierung einer Webseite für die mobile Nutzung genutzt werden. Dazu gehören Maßnahmen wie:

Optimierte Ladezeit
Suchmaschinen bevorzugen Websites, die auch auf mobilen Geräten schnell laden.
Design
Das Design deiner Website sollte für die mobile Nutzung optimiert sein und sich dynamisch an alle Bildschirmgrößen anpassen.
Mobile-freundliche Inhalte
Texte, Bilder, Videos und andere Inhalte sollten in einem Format gestaltet und bereitgestellt werden, das für mobile Geräte gut geeignet ist.
OnPage SEO
Wissenschaftliches SEO
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der Optimierung von Websites für die Suche nach wissenschaftlichen Informationen.
Onpage Optimierung
SEO für E-Commerce
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der Optimierung von Websites für den Online-Handel.
Local SEO
Local SEO
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der Optimierung von Websites für lokale Unternehmen.
Sprechblase-Leuchte
SEO für Sprachmodelle
Diese Teildisziplin beschäftigt sich mit der Optimierung von Websites für die Suche über Sprachmodelle wie Google Assistant oder Siri.

1.5 Wie verläuft eine Suchmaschinenoptimierung?

Eine Suchmaschinenoptimierung besteht aus drei Phasen, die aufeinander aufbauen: Analyse, Optimierung und Monitoring.

01
PHASE 1: DIE SEO ANALYSE & STRATEGIE
Um herauszufinden, was im Rahmen der SEO Suchmaschinenoptimierung überhaupt geschehen muss, ist eine genaue Analyse des Ist-Zustands notwendig. Hierbei werden alle wichtigen Onpage- und Offpage-Faktoren überprüft. Die Suche beschränkt sich nicht nur auf Fehler und Probleme, sondern auch auf Potenziale, die bisher vielleicht vernachlässigt wurden. Auf Basis der Analyse entsteht eine Strategie mit genauem Handlungsplan. Hierbei ist es wichtig, direkt am Anfang konkrete Ziele festzulegen, die mit der Optimierung erreicht werden sollen. Anhand der Ziele werden die KPI (Key Performance Indicator) ausgewählt, die für die Erfolgsmessung relevant sind.
02
PHASE 2: DIE OPTIMIERUNG
Durch die Analyse ist klar geworden, was auf der Website zu tun ist. Jetzt startet die eigentliche Optimierung. Alle notwendigen Maßnahmen im Onpage- und im Offpage-Bereich werden durchgeführt. Technische Probleme werden ausgebessert, hochwertige Inhalte werden erstellt sowie eingebaut und der Aufbau von organischen Backlinks startet.
03
PHASE 3: MONITORING & CONTROLLING
Ein großer Vorteil im Online Marketing ist die genaue Überprüfbarkeit aller Maßnahmen. Zwar dauert es in der Regel eine Weile, bis eine Webseite mit Keywords platziert ist, viele Daten zur Optimierung lassen sich aber sofort anhand von klaren KPI ablesen. War die Suchmaschinenoptimierung erfolgreich oder muss nachgebessert werden? Ist die Seite bereits in den Top 10 der Suchmaschinen zu finden? Sind die Besucherzahlen gestiegen oder gefallen? Gibt es Veränderungen (z.B. ein Google Update), die weitere Optimierungsschritte notwendig machen? Diese Fragen lassen sich nur durch konstantes Monitoring beantworten. Der genaue Blick auf die Entwicklung einer Webseite ist unabdingbar für ihren Erfolg.

Die Suchmaschinenoptimierung ist im Idealfall keine einmalige Maßnahme, sondern ein stetiger Prozess mit laufender SEO Beratung, in dem sich die drei grundlegenden Schritte immer wiederholen. Frei nach dem Motto: „Und weil es so schön war, machen wir das direkt nochmal!“.

2. Der Große Guide zur Suchmaschinenoptimierung 2024: Schritt für Schritt zur optimierten Website

Das war eine Menge Theorie – Zeit, in die Praxis zu gehen! Mit unserem Schritt für Schritt Guide zur Suchmaschinenoptimierung geben wir dir konkrete Maßnahmen und Tipps an die Hand, mit denen du SEO selber machen kannst. Aber auch dann, wenn du dich nur zum Thema informieren willst, ist unser Guide eine hilfreiche Quelle.

Wir teilen unseren Guide in 4 Bereiche

01
Indexierung, Crawling & Co.
Mach deine Seite zugänglich
02
Onpage Optimierung
Mach deine Seite relevant und user-freundlich
03
Offpage Optimierung
Verankere deine Seite im Netz
04
Monitoring & Erfolgsmessung
Verbessere deine Seite kontinuierlich

Den grundlegenden Verlauf einer SEO Optimierung siehst du in dieser Grafik.

Abbildung: Der Ablauf unserer SEO-Beratung

Bevor wir in die Vollen gehen, brauchst du allerdings noch deine SEO Toolbox und eine gute SEO Strategie.

Welche SEO-Tools braucht man für die Suchmaschinenoptimierung?

SEO ohne Daten ist wie Einkaufen ohne Einkaufsliste – am Ende ist vielleicht was im Wagen, aber ist es auch das, was man wirklich braucht? Wer sich nur auf Gefühl und Erfahrung verlässt, wird vielleicht auch vorankommen, aber so richtig effektiv ist SEO nur dann, wenn du handfeste Daten zur Analyse und Auswertung der Ergebnisse nutzt.

Wir geben dir darum eine Toolbox mit allen Basics und den wichtigsten Profi-Tools an die Hand.

Die Basics: Diese Tools braucht jeder

GOOGLE KEYWORD PLANNER (UBERSUGGEST)
Insbesondere für die Suche nach passenden Keywords ist der Google Keyword Planner ideal. Das früher separat zugängliche Tool ist heute Teil von Google Ads (früher AdWords) und für die Nutzung benötigst du dementsprechend einen Google Ads Account. Beachte, dass der Keyword Planner für Ads Accounts, in denen kein Budget vorhanden ist, sehr ungenaue Daten anzeigt. Sofern du also noch keinen aktiven Ads Account mit Budget verwendest, empfehlen wir die Nutzung von Ubersuggest. Dieses Tool bietet die gleichen Daten wie der Keyword Planner – zum Teil viel genauer.
GOOGLE ANALYTICS
Google Analytics ist ein mächtiges Tracking-Tool zur Analyse von Webseiten. Nachdem du den notwendigen Tracking-Code auf deiner Seite eingebaut hast, erhältst du alle nur erdenklichen Daten über deine Zielgruppe. Allerdings musst du diese Daten auch interpretieren können. Google Analytics ist sehr komplex und erfordert entsprechendes Vorwissen und Know-how. Wer sich einmal damit befasst hat, wird davon aber langfristig profitieren!
GOOGLE SEARCH CONSOLE
Die Google Search Console ist spezifisch als Tool für die Überprüfung und Optimierung von Webseiten gedacht und daher sehr hilfreich. Die Search Console erlaubt es, Seiten neu indexieren zu lassen und Fehler auf der Webseite zu erkennen, die für Google das Crawling oder die Indexierung erschweren. Generell erhältst du hier einen guten ersten Überblick über deine Webseite.

Die Profi-Tools: Alles für Analyse & Monitoring

Mit kostenpflichtigen SEO Tools erschließt du dir zahlreiche Möglichkeiten zur Datengewinnung und -auswertung. In der Regel zahlst du einen monatlichen Beitrag für einen spezifischen Funktionsumfang. Ob sich die Investition lohnt, hängt davon ab, wie viel du durch deine Domain einnimmst. Aus unserer Erfahrung können wir aber sagen: Ein gutes SEO Tool ist Gold wert und die Investition zahlt sich aus!

Als SEO Agentur für Suchmaschinenoptimierung nutzen wir alle hier vorgestellten Tools, wenn du SEO aber selbst machen willst, sollte eines reichen. Du kannst fast alle dieser Tools kostenlos ausprobieren, um die richtige Lösung für deine Zwecke zu finden.

Screaming Frog SEO Spider
Als altbewährtes Instrument in der Welt der Online-Marketing-Tools ermöglicht Screaming Frog SEO Spider das Crawlen von Websites zur Erstellung technischer SEO-Audits. Es ist unerlässlich, wenn es darum geht, Broken Links zu identifizieren, Redirect-Audits auszuführen oder XML-Sitemaps zu generieren. Die kostenlose Version bietet bereits zahlreiche wichtige Features.
SISTRIX
Ein essenzielles Werkzeug für Digitalagenturen: SISTRIX versorgt Nutzer mit einer robusten Datenbasis in Bereichen wie SEO, Content Marketing und Amazon-SEO. Seine Features, einschließlich Sichtbarkeitsanalyse, Content Assistant, Backlink-Check und Google Ads Daten, machen es nahezu unentbehrlich - und zu einem unserer Lieblings-Tools.
seobility
seobility beeindruckt durch seinen tiefen Einblick in die Onpage-Analyse, von Rankings und Wettbewerbsdaten bis hin zu Backlinks. Funktionen wie der Duplicate Content Check und diverse Monitoring-Optionen, ergänzt durch übersichtliche Dashboards, stechen besonders hervor.
ahrefs
In seiner Vielfalt nicht weit von SISTRIX entfernt, deckt ahrefs mit Funktionen wie Site Audit, Rank Tracker, Keyword Explorer, Content Explorer und Site Explorer eine umfangreiche Onpage- und Offpage-Analyse ab. Als vielseitiges Werkzeug ist es eine Hauptstütze vieler Online-Marketing-Agenturen.
Semrush
Ein weiteres Multifunktions-Werkzeug ist Semrush, das neben der Bereitstellung von Daten für SEO, Content und Wettbewerbsanalyse zusätzliche Tools für Social Media Werbung anbietet.
Ryte
Mit einem Schwerpunkt auf der Gesundheit von Websites liefert Ryte tiefe Analysen und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für langfristiges Monitoring, alles präsentiert auf klaren Dashboards.
Xovi
Xovi positioniert sich als umfassendes SEO-Tool, das auch ohne den Kauf zusätzlicher Module eine breite Palette von Funktionen bietet. Egal ob es um Keyword-Recherche, Content-Erstellung, Onpage-/Offpage-Analyse oder Wettbewerbsuntersuchung geht – Xovi steht bereit.

So entsteht eine gute SEO Strategie - Setze den Kurs auf Erfolg

Damit deine Suchmaschinenoptimierung nicht ins Leere läuft, brauchst du klare Ziele und einen guten Plan. Für deine perfekte SEO Strategie sind die folgenden Schritte zu beachten:

01
Ist-Analyse
Bevor du startest, solltest du wissen, wo du stehst. Bei der Ist-Analyse (auch SEO Audit) untersuchst du den aktuellen Zustand deiner Website. Dies umfasst die technische Struktur, den Inhalt und dein aktuelles Ranking in Suchmaschinen. Dabei helfen dir die oben genannten SEO-Tools, die einen Überblick über Stärken und Schwächen deiner Seite geben. Mehr zum Thema SEO Audit erfährst du hier.
02
Zielsetzung
Was möchtest du mit deiner Website erreichen? Ob es darum geht, den Traffic zu erhöhen, die Conversion-Rate zu verbessern oder eine höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu erlangen – definiere klare und messbare Ziele, die du mit entsprechenden Tools überprüfen kannst.
03
KPIs festlegen
KPIs (Key Performance Indicators) sind die spezifischen Kennzahlen, mit denen du den Erfolg deiner SEO-Maßnahmen misst. Möchtest du die Anzahl der Website-Besucher tracken oder ist die Absprungrate wichtiger? Durch das Festlegen von KPIs kannst du den Fortschritt deiner SEO-Strategie überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
04
Keyword-Recherche
Keywords sind das Herzstück jeder SEO-Strategie. Finde heraus, welche Begriffe und Phrasen für deine Zielgruppe relevant sind. Nutze hierfür Tools, um das Suchvolumen und die Wettbewerbsintensität zu ermitteln. Erstelle eine Liste mit relevanten Keywords, die du in deinen Inhalten und Meta-Daten nutzen möchtest.

Mit diesen Schritten legst du das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Strategie. Der genaue Ablauf kann je nach Projektgröße auch noch komplexer geplant werden. Hier siehst du eine SEO Strategie, wie Unternehmen und Agenturen sie planen:

Abbildung: Die Schritte der SEO Optimierung.

2.1 Indexierung, Crawling & Co: Mach deine Seite zugänglich

Sicherheit - Nutze HTTPS und ein gültiges SSL-Zertifikat

Google bevorzugt verständlicherweise Seiten, die sicher sind. Entsprechend wichtig ist es, dass du HTTPS und ein SSL-Zertifikat verwendest.

Was ist HTTPS (Hyper Text Transfer Protocol Secure)?
HTTPS ist eine sichere Version von HTTP. Es sorgt dafür, dass die Daten, die zwischen deiner Website und den Besuchern ausgetauscht werden, verschlüsselt und somit sicher sind.

Was ist SSL (Secure Socket Layer)?
SSL ist ein Sicherheitsprotokoll, das die Verschlüsselung von Daten zwischen einem Webserver und einem Browser ermöglicht.

Wie du HTTPS und ein gültiges SSL-Zertifikat für deine Website nutzt

01
Kaufe ein SSL-Zertifikat
  • Es gibt viele Anbieter von SSL-Zertifikaten. Wähle einen vertrauenswürdigen Anbieter und kaufe ein Zertifikat, das zu deinen Bedürfnissen und deinem Budget passt.
  • Es gibt auch kostenlose Zertifikate, wie die von "Let's Encrypt", die für viele Websites ausreichend sind.
02
Installiere das SSL-Zertifikat auf deinem Server
  • Je nach Hosting-Anbieter und Server-Typ gibt es unterschiedliche Anleitungen zur Installation von SSL-Zertifikaten. In der Regel stellt dir dein Zertifikatsanbieter eine detaillierte Installationsanleitung zur Verfügung.
  • Einige Hosting-Anbieter bieten auch eine One-Click-Installation für SSL-Zertifikate an.
03
Stelle sicher, dass deine Website über HTTPS läuft
  • Rufe nach der Installation des Zertifikats deine Website über "https://" auf und stelle sicher, dass sie korrekt geladen wird.
  • Implementiere eine Weiterleitung, sodass Besucher, die "http://" nutzen, automatisch auf "https://" umgeleitet werden.
04
Aktualisiere interne Links und Ressourcen
  • Überprüfe, ob alle internen Links und eingebundenen Ressourcen (z. B. Bilder, CSS, JavaScript) auch über HTTPS geladen werden, um "Mixed Content"-Warnungen zu vermeiden.
05
Überprüfe regelmäßig die Gültigkeit deines SSL-Zertifikats:
  • SSL-Zertifikate haben eine begrenzte Laufzeit. Stelle sicher, dass du sie rechtzeitig erneuerst, um Unterbrechungen und Sicherheitswarnungen zu vermeiden.

Mit diesen Schritten sicherst du nicht nur die Daten deiner Besucher, sondern signalisierst auch Suchmaschinen, dass deine Website sicher und vertrauenswürdig ist. Dies kann sich positiv auf dein Ranking auswirken.

Indexierung & Crawling: Sorge dafür, dass Suchmaschinen deine Seite finden

Damit eine Website von Google sowie anderen Suchmaschinen überhaupt wahrgenommen und untersucht werden kann, muss sie crawlbar sein. Crawler sind Programme, die von Suchmaschinen zur systematischen Erfassung von Webseiten eingesetzt werden. Nachdem eine Website gecrawlt wurde, kann sie indexiert und damit von Google eingeordnet werden.

Indem du durch robots.txt oder eine XML-Sitemap Einfluss darauf nimmst, wie der Crawler deine Seite erfasst, hast du auch hier die Möglichkeit zur genauen Optimierung.
Speziell zur Indexierung gibt es zusätzliche Optimierungsschritte, auf die wir in unserem SEO Guide im Zusammenhang mit der Webseiten Architektur noch genauer eingehen werden.

Suchanzeigen
Was bedeutet Crawling?
Suchmaschinen nutzen 'Crawler' oder 'Bots', um das Web zu durchsuchen und neue oder aktualisierte Seiten zu finden.
Display Advertising
Was bedeutet Indexierung?
Nach dem Crawling fügen Suchmaschinen die geeigneten Seiten zu ihrem Index hinzu, sodass sie in den Suchergebnissen erscheinen können.

Indexierung und Crawling: Wie du sicherstellst, dass Suchmaschinen deine Website richtig erfassen

01
Verwende eine XML-Sitemap

  • Erstelle eine XML-Sitemap deiner Website, die alle wichtigen URLs enthält. Dies hilft Suchmaschinen, den Aufbau deiner Website zu verstehen.
  • Reiche die Sitemap über die Webmaster-Tools (z. B. Google Search Console) bei den Suchmaschinen ein.

02
Stelle sicher, dass Bots deine Website erreichen können

  • Überprüfe die `robots.txt`-Datei deiner Website. Sie gibt an, welche Teile deiner Website von Suchmaschinen gecrawlt werden dürfen und welche nicht.

Core Web Vitals Optimierung – Damit deckst du direkt mehrere wichtige Ranking-Faktoren ab

Die Core Web Vitals sind wichtige Webseiten-Kennzahlen, die von Google als Rankingfaktor eingeführt wurden. Sie umfassen die

  • Ladezeit
  • Interaktivität
  • und visuelle Stabilität einer Webseite.

Die reine Ladegeschwindigkeit ist nicht mehr so relevant, da sie nur einen Teil der Benutzererfahrung auf einer Webseite ausmacht. Stattdessen konzentrieren sich die Core Web Vitals auf die tatsächliche Nutzererfahrung und helfen Unternehmen, die Webseite so zu optimieren, dass sie eine optimale Benutzererfahrung bietet und somit in den Suchmaschinenergebnissen besser abschneidet.

Folgende Werte beziehen Suchmaschinen wie Google in die Core Web Vital Bewertung mit ein:

  • Largest Contentful Paint (LCP): misst die Ladezeit des größten sichtbaren Elements auf der Webseite
  • First Input Delay (FID): misst die Zeit zwischen einer Benutzereingabe und der Reaktion der Webseite
  • Cumulative Layout Shift (CLS): misst die Stabilität der visuellen Darstellung während des Ladens

Die Ladegeschwindigkeit ist für Suchmaschinen wie Google ein wichtiger Rankingfaktor und damit auch bei der technischen Suchmaschinenoptimierung ein SEO Faktor von hoher Relevanz.

Wer selbst häufig im Netz nach Informationen oder Produkten recherchiert, kennt das Problem sicher: Eine Seite braucht zu lange, um vollständig angezeigt zu werden. Nach nur wenigen Momenten verlässt man sie wieder, um an anderer Stelle schneller fündig zu werden.

Grundlegend gilt: eine Webseite sollte im Idealfall innerhalb von 1,5 bis 3 Sekunden geladen sein, andernfalls springen User mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ab. Für Suchmaschinen ist die hohe Absprungrate ein deutliches Signal dafür, dass Nutzer hier nicht das vorfinden, was sie suchen. Das Google RankBrain (hierzu später mehr) wertet auch diese Daten aus und so fließen sie indirekt ins Ranking mit ein.

Wie funktioniert eine Core Web Vital Optimierung?

Ob eine Webseite die Core Web Vital Bewertung besteht, kann man schnell mit entsprechenden Tools feststellen. Mit den Google Pagespeed Insights findest du dann genau heraus, woher die Probleme stammen.

Typische Gründe für eine langsame Website sind:

  • der Server ist zu langsam
  • umständlicher, aufgeblähter Quellcode
  • zu große und nicht optimierte Bilder
  • JavaScript und CSS laden am Anfang
  • Caching Probleme

Für deine Google Suchmaschinen Optimierung ist es unverzichtbar, diese Probleme zu beheben. Nur so kannst du gewährleisten, dass deine Website schnell verfügbar ist und damit auch ein besseres Ranking vorweisen kann.

Tipp: Eine Core Web Vital Optimierung ist immer ein sehr individueller Prozess und benötigt viel Know-how. Lass dich im Zweifel von Experten beraten.

Abbildung: Screenshot einer Page-Speed-Analyse

2.2 Onpage Optimierung: Deine Seite muss relevant und userfreundlich sein

Die wichtigsten Grundlagen sind geschafft. Deine Seite ist sicher, erreichbar und die Core Web Vitals sehen gut aus. Jetzt ist es Zeit für die Onpage Optimierung.

Metadaten & Rich Snippets – In den SERPs richtig erscheinen

Meta-Title und Meta-Description werden von Google in den SERPs angezeigt. Sie sind damit oft das erste, was Nutzer von deiner Website sehen. Durch die Gestaltung deiner Metadaten hast du die Möglichkeit, visuell unter den Mitbewerbern hervorzustechen und mit einem kurzen, überzeugenden Text User für dich zu gewinnen. Der Meta-Title ist außerdem ein Ranking Faktor.

Im Rahmen einer Suchmaschinenoptimierung solltest du bei den Metadaten die folgenden Fragen beachten:

  • Sind für jede Seite individuelle Meta-Daten vorhanden?
  • Haben die Meta-Daten die richtige Länge und werden nicht von Google mit „…“ abgeschnitten bzw. werden alle Zeichen korrekt in den SERPs dargestellt?
  • Sind die Meta-Daten ansprechend geschrieben und gestaltet, d.h. animieren sie zur Aktion?

Durch die Auszeichnung mit strukturierten Daten kann der Auftritt in den Suchergebnissen noch auffälliger gestaltet werden. Die speziellen Ergebnis-Snippets werden als “Rich Snippets” bezeichnet. Rich Snippets haben keinen direkten Ranking-Effekt, wirken sich aber positiv auf die Klickrate aus, weil sie gegenüber den normalen Snippets schnell ins Auge fallen.

Abbildung: Screenshot des SUMAX SERPs Eintrags

Google entwickelt ständig neue Möglichkeiten für erweiterte Snippets. Schon jetzt können Rezepte, FAQs, Sterne-Bewertungen und vieles mehr direkt auf der Suchergebnis-Seite angezeigt werden. Gerade wenn die Konkurrenz noch keine auffälligen Snippets hat, sollte man das Markup dafür in seine Seite einfügen. Detaillierte Beschreibungen der verschiedenen Auszeichnungsmöglichkeiten gibt es bei schema.org.

Quellcode – Die Suchmaschinenoptimierung als Gelegenheit zum Verschlanken

Der Quellcode deiner Website ist das Grundgerüst, auf dem alle weiteren technischen Aspekte ruhen. Wenn hier Unordnung herrscht, dann hat das große Auswirkungen, z.B. auf die Ladezeit.

Bei SEO solltest du daher den Quellcode überprüfen und wenn nötig überarbeiten. Auch hierbei kann es sich lohnen, einen Profi zu beauftragen, der nicht nur Probleme erkennen, sondern auch effiziente Lösungen anbieten kann.

Hier sind einige Tipps für die Optimierung

Content Optimierung
Entferne überflüssigen Code
Oft sammeln sich im Laufe der Zeit viele unnötige Codezeilen an, z. B. auskommentierte Bereiche, nicht verwendete CSS-Styles oder überholte JavaScript-Funktionen. Ein schlanker Code sorgt für schnellere Ladezeiten und erleichtert das Crawling.
Tempo
Minimiere und komprimiere
Tools wie Minify können helfen, CSS, JavaScript und HTML zu komprimieren, wodurch die Dateigröße und somit die Ladezeit verringert wird.
Seite
Vermeide Inline-CSS und -JavaScript, wo es möglich ist
Das Trennen von Design (CSS) und Funktion (JavaScript) vom eigentlichen Inhalt (HTML) erhöht die Lesbarkeit und Wartbarkeit des Codes. Zudem können externe Dateien besser vom Browser gecacht werden.
Glühbirne
Nutze semantisches HTML
Durch den Einsatz von semantischem HTML (z. B. Header-, Nav-, Article- und Section-Tags) wird der Inhalt klar strukturiert und Suchmaschinen können den Content besser verstehen.

Website Architektur: Schaffe eine sinnvolle, übersichtliche Struktur

Damit sich Crawler und Nutzer gleichermaßen auf deiner Website zurechtfinden, ist eine gute Website Architektur entscheidend. Am besten planst du den Aufbau deiner Seite hierarchisch. Dabei gehst du von deinem Haupt-Thema aus in logischer Folge zu den verschiedenen Unterpunkten.

An erster Stelle steht die Hauptseite (Ebene 1). Über eine Navigation sind darüber Hauptkategorien (Ebene 2) zu erreichen, die wiederum in Unterkategorien (Ebene 3 – n) und eventuell noch in Produkte oder Leistungen (Ebene 4 – n) aufgeteilt sind.

Wichtige Optimierungs-Punkte für deine Website Architektur sind die folgenden:

  • Klicktiefe
  • URL Struktur
  • Siloing
  • Navigation
  • interne Verlinkungen
Klicktiefe – Wichtige Informationen, nur ein paar Klicks entfernt!

„Wichtige Seiten sollten nicht mehr als 3 Klicks von der Startseite entfernt sein.“
Diese Regel zur sogenannten Klicktiefe solltest du bei der Überarbeitung deiner Webseiten Architektur unbedingt beachten.

Die Idee dahinter ist klar: Wenn die Startseite den Eingang zu deiner Webseite bildet, dann sollen wichtige Inhalte von hier aus schnell und intuitiv erreichbar sein. Das ist für Google auch laut eigener Aussage ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Beurteilung einer Webseite.

Prüfe bei einer Suchmaschinenoptimierung also genau, ob alle wichtigen Unterseiten von der Hauptseite aus gut zugänglich sind und nimm Anpassungen vor, sofern dies nicht der Fall ist.

URL-Struktur – Einfach und übersichtlich gestalten

Für URLs gilt: Sie müssen gut lesbar sein und die Kategoriestruktur widerspiegeln. Beide Eigenschaften machen es Google und deinen Usern leicht, die Webseiten Architektur zu verstehen und sich auf deiner Seite zurechtzufinden.

Oft ist in diesem Zusammenhang die Rede von sprechenden URLs. Damit ist gemeint, dass die URL allein schon ausreicht, um Nutzer wissen zu lassen, wo sie sich auf einer Seite befinden und worum es geht.

Ein Beispiel dafür wäre eine URL wie „www.sumax.de/wissen/seo-guide“. Mit dieser URL wissen alle genau, was Sie auf der zugehörigen Seite finden. Außerdem ist es viel leichter, sich die URL zu merken.

Was ist für eine gute URL Struktur wichtig?

Das Hauptziel ist es, die URL für User und Suchmaschinen gleichermaßen leicht lesbar zu machen. Um dies zu gewährleisten, solltest du die folgenden Tipps beachten:

01
Kurz und knapp
Gestalte die URLs so einfach und dabei aussagekräftig wie möglich. Verzichte auf typische Füllwörter und unnötige Formulierungen.
02
Wichtige Keywords
Nutze Schlüsselbegriffe und Keywords, um die Einordnung der Seiten zu erleichtern.
03
Keine Sonderzeichen
Sonderzeichen haben in einer sauberen URL nichts verloren. Aus ä, ö und ü werden ae, oe und ue.
04
Worte trennen
Nutzen Bindestriche, um einzelne Worte zu trennen. So machst du die URL leichter lesbar.
05
Keine Großbuchstaben
Nutze für deine URLs nur Kleinschreibung.
06
Keine Parameter oder Session IDs
Beide Arten von Bezeichnungen sind für User unverständlich und blähen die URL auf.

Achte bei deiner SEO Suchmaschinenoptimierung darauf, sprechende URLs nach diesen Anforderungen zu gestalten und damit nicht nur Nutzern, sondern auch Crawlern klar zu zeigen, wie deine Webseite aufgebaut ist.

Abbildung: Beispiele für eine gute und eine schlechte URL Struktur

Was bedeutet Siloing in der Suchmaschinenoptimierung und warum ist es so wichtig?

Siloing bezeichnet eine Methode zur Strukturierung von Inhalten auf einer Webseite. Wie oben bereits am Beispiel der verschiedenen Ebenen gezeigt, geht es um eine genaue Aufteilung der Seiten anhand von über- und untergeordneten Themen.

Stellen wir uns einen Online-Shop für Lebensmittel vor, so könnten übergeordnete Themen Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch sein. Von der Startseite aus bilden diese Themen jeweils eigene Silos.

Diese Silos sind wiederum in untergeordnete Themen gegliedert, also z.B. bei Fleisch in Rind, Schwein und Geflügel. Geflügel kann wiederum in Hühnchen, Pute, Strauß und mehr aufgeteilt werden. Theoretisch kann die Aufspaltung der einzelnen Themen so lange fortgeführt werden, wie sie für den Nutzer zur Orientierung sinnvoll und übersichtlich ist.

Abbildung: Ein Beispiel für eine optimale Nutzung von Silos für den Website-Aufbau

Ein weiterer wichtiger SEO Faktor im Zusammenhang mit der Strukturierung von Inhalten sind interne Verlinkungen.

Navigation - so finden Nutzer ihren Weg durch deine Seite

Stell dir die Navigation deiner Website wie das Inhaltsverzeichnis eines Buches vor: Es zeigt den Besuchern (und den Suchmaschinen), was sie erwartet und wie sie am besten dorthin gelangen. Eine gut durchdachte Navigation hilft deinen Nutzern, sich zurechtzufinden, und sorgt gleichzeitig dafür, dass sie gerne länger auf deiner Seite bleiben.

Hier einige Tipps und Überlegungen zur Gestaltung der Navigation:

01
Benutzer im Fokus:
Frag dich immer zuerst: „Wo würden meine Besucher bestimmte Informationen erwarten?“ und „Welche Hauptbereiche meiner Website möchten sie direkt erreichen?“ Diese Überlegungen helfen dir, eine logische und benutzerfreundliche Menüstruktur zu entwerfen.
02
Konsistenz ist der Schlüssel:
Egal, auf welcher Unterseite sich ein Besucher befindet, die Navigation sollte immer gleich aussehen und funktionieren. Das schafft Vertrauen und Orientierung.
03
Mobilfreundlichkeit:
Da immer mehr Menschen mit mobilen Geräten surfen, muss die Navigation auch dort problemlos funktionieren. Klappbare Menüs oder „Hamburger-Icons“ sind gute Lösungen, um das Menü übersichtlich auf kleineren Bildschirmen darzustellen.

Die Navigation ist oft das Erste, was Besucher auf deiner Website wahrnehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass du dir die Zeit nimmst, sie logisch, benutzerfreundlich und ansprechend zu gestalten. Es wird sich in Form von zufriedeneren Besuchern und besseren SEO-Ergebnissen auszahlen!

Interne Verlinkungen - Praktische Abkürzungen und mehr Struktur für deine Website

Was sind interne Verlinkungen?

Interne Verlinkungen sind Links, die von einer Unterseite auf eine andere Unterseite der gleichen Domain verweisen.

Interne Verlinkungen werden dazu genutzt, Crawlern die Struktur einer Webseite deutlicher zu machen und zu zeigen, welche Seiten thematisch miteinander verbunden sind. Für Nutzer bilden Sie praktische Abkürzungen, die ähnliche Themen verbinden.

In unserem Beispiel vom Lebensmittelladen wäre es etwa sinnvoll, innerhalb eines Silos einzelne Themen durch interne Links zu verbinden. So könnte man Pute, Huhn und andere Geflügelsorten miteinander verlinken und jede Sorte auch wieder an die Kategorie-Seite für Geflügel anbinden. Damit wird der Zusammenhang nicht nur über den Aufbau und die Navigation, sondern auch inhaltlich deutlich.

Worauf solltest du bei internen Verlinkungen achten?

Thematisch sinnvoll verlinken
Interne Verlinkungen sollten nicht wild durcheinander gesetzt werden. Nur weil man aus Rindfleisch Gulasch machen kann, ist eine Verlinkung von Tomaten und Rind nicht direkt sinnvoll. Achte bei der Suchmaschinenoptimierung auf logische Zusammenhänge und verlinke Unterthemen primär innerhalb der Silos.
Nicht zu viel verlinken
Zu viele interne Verlinkungen können Crawler (und Nutzer) verwirren. Das Oberthema Geflügel mit den Unterthemen Huhn, Pute usw. intern zu verlinken, ist sinnvoll. Vielleicht gibt es einen besonderen Bestseller unter den individuellen Produkten, auf den du schon in der Oberkategorie hinweisen möchten (Stichwort Klicktiefe).

Jedes einzelne Produkt aus dem Silo zu verlinken, ist hingegen verwirrend und wenig zielführend. Denke bei der Suchmaschinenoptimierung darüber nach, ob die Verlinkung für deine Nutzer hilfreich ist und dazu beiträgt, die Struktur der Seite zu erklären.
An der richtigen Stelle verlinken
Eine interne Verlinkung aus dem Fließtext oder aus dem Header-Bereich wird stärker gewertet. Verlinkst du im Footer, so ist das zwar auch wirksam, hat aber für Crawler keine so hohe Relevanz wie ein Verweis aus dem Content.
Mit den richtigen Keywords verlinken
Setze interne Links passend zu den verwendeten Begriffen im Text. Der Ankertext „Unsere Auswahl an Putenfleisch“ eignet sich viel besser zur Verlinkung auf die Unterkategorie „Pute“, als ein Ankertext wie: „viele weitere Geflügelsorten“.

Markup für Strukturierte Daten - Gib Google zusätzliche Infos über deine Seite

Mit strukturierten Daten gibst du Suchmaschinen wie Google gezielte Hinweise darüber, welche Informationen auf deiner Seite zu finden sind. Das Ergebnis? Oftmals ansprechendere und informativere Suchergebnisse, die mehr Klicks generieren.

Hier ein paar Dinge, die du über strukturierte Daten wissen solltest:

Was sind strukturierte Daten?
Kurz gesagt sind es spezielle Codes, die du auf deiner Webseite einfügst, um den Suchmaschinen konkrete Informationen über den Inhalt deiner Seite zu geben. Stell dir vor, du würdest einem Freund ein Buch empfehlen und dabei die wichtigsten Details wie Autor, Titel und Kurzbeschreibung nennen. Genau das machst du mit strukturierten Daten für Suchmaschinen.

Sinnvolle strukturierte Daten sind z.B:
  • Produkte
  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Unternehmens- und Kontaktinformationen
Vorteile im Suchergebnis
Hast du schon mal einen Film-Trailer direkt in den Google-Ergebnissen gesehen oder eine Sternebewertung unter einem Produkt? Das sind Beispiele dafür, wie strukturierte Daten die Anzeige deiner Webseite in den Suchergebnissen verbessern können. Es macht deine Seite nicht nur auffälliger, sondern oft auch vertrauenswürdiger.
Verwendung von Schema.org
Die Plattform Schema.org (LINK: https://schema.org/) bietet eine Vielzahl von Markups für fast jeden Inhaltstyp, den du dir vorstellen kannst. Egal, ob du ein Rezept, ein Event oder ein Produkt auf deiner Seite hast – hier findest du die passende Strukturierung.
Testen und Überprüfen
Google stellt ein hilfreiches Tool zur Verfügung, den "Test für strukturierte Daten". Damit kannst du überprüfen, ob du alles richtig gemacht hast und wie die Daten in den Suchergebnissen dargestellt werden könnten.
Wie und wo fügt man Markups ein?

Strukturierte Daten werden direkt im HTML-Code deiner Webseite eingefügt. Abhängig von der Art deiner Website und dem verwendeten Content-Management-System gibt es verschiedene Methoden:

01
Manuelle Einbindung:
Wenn du dich mit HTML auskennst, kannst du die entsprechenden Markups direkt im Quellcode deiner Website an den gewünschten Stellen einfügen. Die genauen Anweisungen und Beispiele findest du auf Schema.org.
02
Plugins und Erweiterungen:
Für gängige Content-Management-Systeme wie WordPress gibt es Plugins, die die Einbindung von strukturierten Daten erleichtern. Solche Tools fügen oft automatisch die notwendigen Codes hinzu oder bieten dir intuitive Eingabefelder an, in die du die gewünschten Informationen eintragen kannst.
03
Website-Builder:
Einige moderne Website-Builder bieten integrierte Optionen zur Hinzufügung von strukturierten Daten, sodass du dich nicht direkt mit dem Code auseinandersetzen musst.

Unabhängig von der Methode deiner Wahl ist es wichtig, nach der Einbindung mit Googles „Test für strukturierte Daten„) zu überprüfen, ob alles korrekt implementiert wurde.

Mobile SEO - Mach deine Website fit für mobile Geräte

Mittlerweile sind 55% des weltweiten Web-Traffics mobil (LINK: https://gs.statcounter.com/platform-market-share/desktop-mobile-tablet). Google hat diese Entwicklung lange vorhergesehen und früh reagiert. Darum gilt seit geraumer Zeit Mobile Only, also: Die mobile Version einer Seite bildet die Grundlage für die Indexierung.

Entsprechend musst du bei deiner SEO Optimierung nicht nur an die Desktop Version deiner Seite denken, sondern den Blick immer auch auf die mobile Version richten.

Was musst du bei Mobile SEO beachten?
  • Responsive Design: Deine Website sollte auf allen Geräten gut aussehen und funktional sein. Ein responsives Design stellt sicher, dass sich das Layout deiner Seite automatisch an die Bildschirmgröße des jeweiligen Geräts anpasst.
  • Ladezeiten optimieren: Mobile Nutzer sind oft unterwegs und haben nicht die Geduld, auf langsam ladende Seiten zu warten. Optimiere daher die Ladezeiten, indem du beispielsweise Bilder komprimierst und unnötigen Code entfernst.
  • Benutzerfreundlichkeit: Achte darauf, dass Buttons groß genug sind und ausreichend Abstand zueinander haben. Texte sollten auch auf kleineren Bildschirmen gut lesbar sein.
  • Local SEO: Mobile Nutzer suchen oft nach lokalen Informationen. Stelle sicher, dass dein Unternehmen in den lokalen Suchergebnissen gut sichtbar ist und optimiere deine Seite für lokale Suchbegriffe.
  • Mobile-freundliche Inhalte: Kurze Absätze, prägnante Überschriften und leicht verdauliche Inhalte kommen auf mobilen Geräten besonders gut an.

Tipp
Google selbst bietet Google Chrome Nutzern mit Lighthouse die Möglichkeit, die Mobilfreundlichkeit Ihrer Website selbst zu prüfen.

Abbildung: Screenshot eines Ergebnisses in Googles Mobile-Friendly-Tool

Wer im Netz erfolgreich sein will, kann heute auf eine mobile Seite nicht mehr verzichten. Achte darum im Rahmen einer Top10 Suchmaschinenoptimierung darauf, dass diese einwandfrei funktioniert und gängigen SEO-Richtlinien entspricht.

Content: Starke Inhalte, die Nutzer überzeugen - und Suchmaschinen auch

Content gilt nicht umsonst als das Herzstück einer Website: Durch hochwertige, relevante Inhalte wird für Nutzer und Suchmaschinen überhaupt erst klar, worum es auf deiner Seite geht. Entsprechend wichtig ist die Content-Optimierung bei jeder Suchmaschinenoptimierung.

Gerade in den letzten Jahren hat Google immer stärker daran gearbeitet, die Qualität von Content richtig einschätzen zu können. Zuletzt gab es im August 2022 und im September 2023 die sogenannten “Helpful Content Updates”, bei denen die Anforderungen an gute Inhalte noch einmal aktualisiert und erweitert wurden.

Mit dem Helpful Content System legt Google den Fokus auf die folgenden Qualitäts-Kriterien:

  • Inhalte müssen relevante, zuverlässige und im Idealfall neuartige/aktuelle Informationen liefern
  • Inhalte sollten Themen möglichst umfangreich darstellen, um alle User-Fragen zu beantworten
  • Inhalte sollten wenn nötig mit Quellen belegt werden
  • Überschriften sollten den Inhalt der darauf folgenden Texte klar und verständlich benennen, ohne reißerisch oder schockierend zu sein
  • Inhalte müssen einen Mehrwert für User bieten
  • Inhalte müssen klar und gut verständlich präsentiert werden
  • Inhalte sollten von erkennbaren Autoren stammen, die sich im Thema auskennen und sich ihm sorgsam widmen

Aus diesen Merkmalen kannst du herleiten, was du bei der SEO Content Optimierung bzw. bei der Erstellung von hochwertigem SEO Content beachten solltest.

Wie erstellt man hilfreichen Content, der rankt?
Relevanz und hohe Qualität sind entscheidend
Dein Content sollte genau das bieten, was deine Zielgruppe sucht. Dazu gehören eine sorgfältige Recherche, eine fehlerfreie Sprache, informativer Gehalt und eine ansprechende Präsentation. Wenn Besucher auf deiner Seite das finden, was sie suchen, honorieren das sowohl die Nutzer als auch die Suchmaschinen.
Die richtigen Keywords wählen
Kenne die Begriffe, die potenzielle Besucher in die Suchmaske eingeben, und integriere diese Keywords sinnvoll in deinen Text, in Überschriften und in Metadaten. Dies hilft Google & Co., den Kontext deines Contents besser zu verstehen und ihn den richtigen Suchanfragen zuzuordnen.
Eine klare Struktur schaffen
Eine gut strukturierte Seite mit kurzen Absätzen, Zwischenüberschriften und einer klaren Hierarchie macht es den Nutzern leicht, den Inhalt zu erfassen. Gleichzeitig können Suchmaschinen die Struktur deiner Inhalte besser interpretieren. Bei langen Texten ist ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken unverzichtbar.
Immer aktuell bleiben
Ein regelmäßiges Update deiner Inhalte signalisiert den Suchmaschinen, dass deine Webseite lebendig und auf dem neuesten Stand ist. Entferne veraltete Informationen und ergänze neue, relevante Inhalte.
Multimedia einbinden
Text, Bilder und Videos sollten Hand in Hand gehen, um eine abwechslungsreiche und ansprechende Nutzererfahrung zu schaffen. Dies kann die Verweildauer auf deiner Seite erhöhen und positiv zum Ranking beitragen.
Content Design Grundlagen: Wie gestaltet man Inhalte richtig?

Content Design beschreibt die Schnittstelle zwischen Content und User Experience (UX). Hierbei geht es darum, Inhalte nicht nur informativ, sondern auch ansprechend und nutzerfreundlich zu machen. Die wichtigsten Faktoren für ein gutes Content Design sind:

01
Klarheit und Lesbarkeit

  • Schriftart und -größe: Wähle eine gut lesbare Schriftart und eine angemessene Größe. Vermeide zu kleine oder zu extravagante Schriften.
  • Absätze und Zwischenüberschriften: Nutze Absätze, um deinen Text zu gliedern, und Zwischenüberschriften, um den Lesern Orientierung zu geben.

02
Visuelle Hierarchie

  • Schriftart und -größe: Wähle eine gut lesbare Schriftart und eine angemessene Größe. Vermeide zu kleine oder zu extravagante Schriften.
  • Absätze und Zwischenüberschriften: Nutze Absätze, um deinen Text zu gliedern, und Zwischenüberschriften, um den Lesern Orientierung zu geben.

03
Konsistenz

  • Einheitliches Design: Verwende durchgängige Designelemente und -farben, um einen wiedererkennbaren Stil zu schaffen.
  • Wiederkehrende Muster: Nutze wiederkehrende Muster für ähnliche Inhaltsarten, um Konsistenz und Vorhersehbarkeit zu gewährleisten.

04
Benutzerfreundlichkeit

  • Schnelle Ladezeiten: Optimiere Bilder und Skripte für schnelle Ladezeiten, um die User Experience nicht zu beeinträchtigen.
  • Mobile Optimierung: Achte darauf, dass dein Content auf mobilen Geräten genauso gut aussieht und funktioniert wie auf dem Desktop.

05
Klarheit und Lesbarkeit

  • Call-to-Actions: Platziere klare und auffällige Handlungsaufforderungen, um die Interaktion mit deinen Besuchern zu fördern.
  • Feedbackmöglichkeiten: Biete Möglichkeiten für Feedback, um die Bindung zu deinen Besuchern zu stärken und wertvolle Einsichten zu gewinnen.

06
Barrierefreiheit

  • Zugänglichkeit für alle: Stelle sicher, dass dein Content auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich ist, beispielsweise durch den Einsatz von Alt-Texten bei Bildern.
  • Kontraste und Schriftgrößen: Achte auf ausreichende Kontraste und anpassbare Schriftgrößen, um die Lesbarkeit zu gewährleisten.

Bilder für SEO optimieren: Content sind nicht nur Worte

Natürlich sind Worte ein zentraler Teil des Contents auf deiner Webseite, doch Bilder spielen ebenso eine entscheidende Rolle – nicht nur für die User Experience, sondern auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Wenn du Bilder für SEO optimierst, kannst du nicht nur die Ladezeit deiner Webseite verbessern, sondern auch für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchergebnissen sorgen. Hier sind einige Tipps, wie du das machen kannst:

Bildgröße und Dateiformat
Bevor du ein Bild auf deiner Webseite einfügst, solltest du sicherstellen, dass es nicht unnötig groß ist. Große Bilder können die Ladezeit deiner Seite erheblich verlangsamen, was sich negativ auf das Ranking auswirkt. Verwende Tools wie Photoshop oder kostenlose Online-Tools, um die Größe deiner Bilder zu reduzieren, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Achte auch auf das Dateiformat: JPGs sind in der Regel kleiner als PNGs, bieten aber eine vergleichbare Qualität für Fotos.
Dateinamen und Alt-Text
Benenne deine Bilddateien sinnvoll und beschreibend. Statt "bild123.jpg" verwende lieber "rote-rosen-im-garten.jpg". Auch der Alt-Text des Bildes ist wichtig, denn er hilft Suchmaschinen zu verstehen, was auf dem Bild zu sehen ist. Der Alt-Text wird außerdem angezeigt, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht geladen werden kann, und ist somit auch für die Barrierefreiheit wichtig.
Bild-URLs und -Titel
Auch die URL des Bildes sollte aussagekräftig sein. Vermeide unnötige Zahlen oder Buchstabenkombinationen. Der Titel des Bildes kann zusätzliche Informationen liefern und sollte daher ebenfalls sinnvoll gewählt werden.
Bilder in den richtigen Kontext setzen
Bilder sollten nicht wahllos auf der Webseite platziert werden, sondern immer im passenden Kontext stehen. Der Text um das Bild herum hilft Suchmaschinen zu verstehen, worum es im Bild geht, und kann somit das Ranking positiv beeinflussen.
Responsive Bilder für mobile Geräte
Da immer mehr Nutzer mit mobilen Geräten im Internet surfen, ist es wichtig, dass deine Bilder auch auf Smartphones und Tablets gut aussehen. Verwende responsive Bildformate, um sicherzustellen, dass deine Bilder auf allen Geräten optimal dargestellt werden.
Bildunterschriften und -Beschreibungen
Bildunterschriften und -Beschreibungen können zusätzliche Informationen liefern und den Kontext des Bildes noch weiter verdeutlichen. Sie können auch dazu beitragen, die Verweildauer der Nutzer auf der Seite zu erhöhen, was sich positiv auf das Ranking auswirkt.

Bilder sind ein wichtiger Bestandteil deiner Webseite und sollten daher nicht vernachlässigt werden, wenn es um SEO geht. Durch die Optimierung von Bildgröße, Dateinamen, Alt-Text und Kontext kannst du nicht nur die Ladezeit deiner Seite verbessern, sondern auch für eine bessere Auffindbarkeit in den Suchergebnissen sorgen. So schaffst du ein rundum gelungenes Nutzererlebnis und stärkst gleichzeitig deine SEO-Performance.

KI Content: Kann man Inhalte einfach mit ChatGPT und Co. erstellen?

Eine der größten Neuerungen, die wir 2023 im Web miterleben konnten, war die Einführung bzw. Weiterentwicklung von Sprachmodellen und Chatbots wie ChatGPT, Jasper, Neuroflash und mehr. Mit diesen KI-Programmen ist es nun möglich, große Mengen an Inhalten schnell und bequem zu erstellen.

Das hat natürlich starke Auswirkungen auf den Bereich Content und viele fragen sich mit Recht: Kann ich ab jetzt nicht einfach ChatGPT usw. nutzen, um meine SEO-Texte zu schreiben?

Die Antwort von Google ließ nicht lange auf sich warten. Im offiziellen Leitfaden zu KI-generierten Inhalten heißt es:

“In Bezug auf automatisch generierte Inhalte gibt es bei uns schon seit Jahren konsistente Richtlinien. Automatisierung – einschließlich KI – zur Generierung von Inhalten mit dem Hauptzweck, das Ranking in den Suchergebnissen zu manipulieren, ist ein Verstoß gegen unsere Spamrichtlinien. (…)

Nichtsdestotrotz ist zu beachten, dass nicht jede Automatisierung, auch nicht KI-Generierung, Spam ist. Automatisierung wird schon lange verwendet, um nützliche Inhalte wie Sportergebnisse, Wettervorhersagen und Transkripte zu erstellen. KI bietet neue Möglichkeiten, sich auszudrücken und kreativ zu sein, und ist ein wichtiges Tool, mit dem Nutzer tolle Inhalte für das Web erstellen können.”

Für deine SEO-Optimierung kannst du also KI-Tools und Chatbots einsetzen. Dabei gibt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Für die Content-Erstellung per KI bedeutet das also: Solange das Ergebnis den Qualitätskriterien für Helpful Content entspricht und nicht gegen Spam-Richtlinien verstößt, ist KI-generierter Content nicht automatisch schlechter (oder besser), als “händisch” erstellte Inhalte.

So erstellst du guten Content mit KI - die wichtigsten Regeln

Damit das klappt, ohne die Qualität des Contents zu reduzieren, solltest du dich an die folgenden vier Regeln halten:

Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in den Content-Erstellungsprozess eignet sich gut zur Steigerung der Effizienz. Aus unserer eigenen Erfahrung können wir sagen, dass sich mit einer verantwortungsvollen und sorgfältigen Anwendung von KI Chatbots bis zu 30% der normalen Arbeitszeit für einen Text einsparen lassen.

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Verstehe, was KI kann - und was nicht.
KI-Systeme sind hervorragend darin, große Datenmengen zu analysieren und Muster zu erkennen. Sie können Texte verfassen, Bilder generieren und sogar Videos erstellen. Allerdings fehlt es ihnen an menschlicher Kreativität und dem Verständnis für Kontext und Nuancen. Es ist also wichtig, ihre Fähigkeiten und Grenzen zu kennen.
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Wähle das richtige KI-Tool für deine Anforderungen.
Es gibt viele verschiedene KI-Tools auf dem Markt. Einige sind spezialisiert auf Texterstellung, andere auf Bildbearbeitung oder sogar auf das Erstellen von Videos. Wähle das Tool aus, das am besten zu deinen Bedürfnissen passt und stelle sicher, dass es eine benutzerfreundliche Oberfläche hat. Im Bereich Texte sind vor allem Chat GPT 4, Jasper und Neuroflash beliebt.
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Bereite Daten, Keywords und Prompts gut vor.
KI-Tools benötigen Daten, um gut zu funktionieren. Stelle sicher, dass du genügend relevante Daten und Keywords bereitstellst, um den Content so präzise und hochwertig wie möglich zu gestalten. Deine Prompts sollten genau und klar verständlich sein, um das bestmögliche Ergebnis zu erhalten.
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Setze immer auf menschliche Expertise.
Verlasse dich nie vollständig auf die KI. Nutze sie als ein Werkzeug, das den kreativen Prozess unterstützt und dich schneller arbeiten lässt - nicht mehr. Überprüfe und überarbeite den von der KI generierten Content, um sicherzustellen, dass er deinen Qualitätsstandards entspricht und menschlich klingt.
Besonders bei fachlich hochwertigen Texten ist echtes Expertenwissen gefragt, denn eine KI kann immer auch Fehlinformationen verbreiten - und das wäre für dein Ranking fatal.

EEAT Optimierung - Mach deine Website zu einer vertrauenswürdigen Quelle

Wie stellt Google fest, ob eine Website wirklich vertrauenswürdig ist und Nutzern nur wahrheitsgemäße, hochwertige Informationen bietet? Neben den per Algorithmus überprüften Ranking-Faktoren nutzt Google auch menschliche Quality Rater, die Websites manuell prüfen. Für diese Quality Rater gibt es feste Guidelines – und genau hier tauchte das Akronym EAT zum ersten Mal auf.

EAT steht für Expertise, Authority und Trustworthiness – also die Merkmale, an denen eine hochwertige Website zu erkennen ist. Vor allem für sogenannte Your Money Your Life (YMYL) Seiten – also Websites mit medizinischen und Finanz-Themen – war EAT direkt ein wichtiger Faktor.

Heute gilt EEAT (im Dezember 2022 kam ein weiteres E für Experience dazu) für alle Webseiten gleichermaßen.

So beschreibt Google die vier Bestandteile von EEAT in den Quality Rater Guidelines

EEAT ist kein Rankingfaktor im strengen Sinne, der genau quantifiziert und bearbeitet werden kann. Dennoch hat es Auswirkungen aufs Ranking, wenn deine Website diesen Kriterien für Quality Rater nicht entspricht. Aber wie optimiert man für EEAT?

01
Sorge für Content, der den Helpful Content Kriterien entspricht.
Wenn deine Inhalte hochwertig, userfreundlich, vollständig, interessant, immer aktuell und gut belegt sind, dann ist das schon die halbe Miete für EEAT.

Speziell für Fachquellen gelten hier außerdem folgende Regeln:

  • Fachliche Inhalte müssen vertrauenserweckend kommuniziert werden (durch Quellen, Belege, Autor mit eigenem Profil usw.)
  • Fachliche Inhalte dürfen keine sachlichen Fehler enthalten
  • Fachliche Inhalte stammen von anerkannten Experten

02
Zeige deine Expertise.
Stelle sicher, dass die Inhalte auf deiner Website von Experten auf ihrem Gebiet verfasst wurden. Biete detaillierte Autorenbiografien und verlinke auf deren professionelle Profile, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Wenn du in einer medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Nische tätig bist, ist dies umso wichtiger.
03
Trete als Autorität auf deinem Gebiet in Erscheinung.
Autorität entsteht durch hochwertige Backlinks, Zitate und Erwähnungen deiner Person bzw. deines Unternehmens. Arbeite daran, Links von vertrauenswürdigen Websites in deiner Branche zu erhalten. Teile dein Fachwissen durch Gastbeiträge, Interviews und Teilnahmen an Branchenveranstaltungen.
04
Fördere Vertrauenswürdigkeit.
Sorge für eine sichere Browsing-Umgebung durch die Verwendung von HTTPS und stelle sicher, dass deine Kontaktinformationen leicht zugänglich sind. Qualitätssiegel, Zertifikate, Nutzerbewertungen und -feedback können ebenfalls helfen, das Vertrauen in deine Seite zu stärken. Reagiere professionell auf sowohl positive als auch negative Bewertungen.
05
Sei transparent, wenn du Werbung einbindest.
Wenn du Werbung schaltest oder Affiliate-Links nutzt, stelle sicher, dass dies für die Nutzer klar ersichtlich ist. Transparenz schafft Vertrauen und zeigt Google, dass du die Nutzererfahrung ernst nimmst.
06
Sorge für klare Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen.
Stelle klare und verständliche Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen bereit. Nutzer sollten genau verstehen können, wie ihre Daten verwendet werden und welche Rechte sie haben.

2.3 Offpage Optimierung: Deine Seite muss im Netz verankert sein

Nicht nur auf deiner Webseite selbst gibt es bei der Suchmaschinenoptimierung viel zu tun. Suchmaschinen schauen sich nämlich auch an, wie deine Seite im Netz verankert ist. Aber was bedeutet das?

Ganz einfach: Wenn eine Website wichtig und beliebt ist, dann wird sie von anderen, themenrelevanten Seiten verlinkt – so der Gedanke von Google. Je mehr dieser themenrelevanten Verlinkungen es gibt, desto beliebter und wichtiger scheint die Seite zu sein. Ergo spricht das für ihre Qualität – und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie Nutzern die beste Antwort auf ihre Suchanfrage bietet.

Backlinks – also externe Verlinkungen – sind damit ein wichtiger Bestandteil deiner Suchmaschinenoptimierung. Wie du Backlinks am besten aufbaust und worauf du dabei achten musst, erklären wir dir hier.

Content Marketing: Ein zuverlässiger Weg zu hochwertigen Backlinks (und vielem mehr)

Content Marketing ist eine der großen Online Marketing Disziplinen, die für dich enorm viele Vorteile haben kann – weit über das Thema Backlinks hinaus. In unserem Guide zur Suchmaschinenoptimierung wollen wir uns allerdings erstmal auf den Teilbereich Linkbuilding konzentrieren. Mehr zum gesamten Leistungsspektrum von Online Marketing findest du hier.

Wie kann man Content Marketing fürs Linkbuilding nutzen?

Im Prinzip ganz einfach: Wenn du hochwertige, interessante Inhalte erstellst und richtig im Web verteilst, werden themenrelevante Websites gern darauf verlinken – im Idealfall von selbst.

Wie kann das funktionieren? Diese Tipps helfen:

Nutze eine Vielfalt von Content-Formaten, um auf allen Kanälen User zu erreichen.

  • Blogbeiträge: Regelmäßige, informative und gut recherchierte Artikel zu Themen deiner Branche, die User interessieren.
  • Infografiken: Visuell ansprechende Darstellungen von Daten und Fakten, die leicht zu verstehen sind und gern geteilt werden.
  • Studien und Umfragen: Originalforschung und -daten, die von anderen gerne zitiert und verlinkt werden.
  • Videos: Engagierende und informative Videos, die deine Botschaft visuell vermitteln und sich zur Einbindung in anderen Zusammenhängen eignen.

Promote deinen Content gezielt.

  • Social Media: Nutze Plattformen wie LinkedIn, Twitter oder Facebook, um deinen Content einem breiteren Publikum vorzustellen.
  • Influencer Marketing: Arbeite mit Influencern zusammen, um deine Inhalte zu teilen und Backlinks zu generieren.

Produziere Evergreen Content.

  • Langfristige Relevanz: Erstelle Inhalte, die über einen längeren Zeitraum relevant und nützlich bleiben.
  • Aktualisierung: Halte deinen Content stets aktuell und füge neue Informationen hinzu, um die Lebensdauer und die Verlinkungswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Decke nischenrelevante Themen ab.

  • Spezialisierung: Konzentriere dich auf spezifische Themenbereiche, in denen du Expertise aufweisen kannst.
  • Community-Beteiligung: Engagiere dich in branchenspezifischen Foren und Gruppen, um Sichtbarkeit zu erlangen und potenzielle Backlinks zu generieren.

Stelle wertvolle Ressourcen bereit.

  • Tools und Vorlagen: Biete nützliche Tools, Checklisten oder Vorlagen an, die andere Webseitenbetreiber gerne verlinken.
  • Leitfäden und Tutorials: Erstelle ausführliche Anleitungen, die Schritt für Schritt erklären, wie etwas gemacht wird.

Content Marketing ist ein sehr nachhaltiger, aber auch aufwändiger Weg zum Linkaufbau. In Anbetracht dessen, wie wichtig Content im Bereich SEO ist und wie stark EEAT auch in Zukunft an Bedeutung zunehmen wird, lohnt sich die Investition allerdings.

Social Media Marketing - So stärkst du deine Brand und damit auch deine Seite im Web

Social Media Marketing ist ein weiterer Faktor für eine starke Präsenz im Netz. Ähnlich wie Content Marketing kann diese OM Disziplin dazu genutzt werden, über das Seeding von Inhalten Backlinks zu gewinnen, aber du solltest bei deiner Suchmaschinenoptimierung auch das Potential von Social Signals nicht vernachlässigen.

Was sind Social Signals?
Social Signals sind Interaktionen auf sozialen Medien, die auf Inhalte einer Website verweisen oder mit ihnen in Verbindung stehen. Dazu zählen beispielsweise Likes, Shares, Kommentare, Tweets oder Erwähnungen auf Plattformen wie Facebook, X (Twitter), LinkedIn oder Instagram.

Warum sind Social Signals für SEO wichtig?
Während die direkte Auswirkung von Social Signals auf das Ranking in den Suchergebnissen umstritten ist, gibt es Hinweise darauf, dass sich eine starke Präsenz und Aktivität in den sozialen Medien positiv auf die Sichtbarkeit einer Website auswirken kann. Google hat zwar angegeben, dass Likes, Shares und Kommentare nicht direkt als Ranking-Faktoren dienen, jedoch können sie indirekt dazu beitragen, die Autorität und Glaubwürdigkeit einer Marke zu stärken.

Social Signals sind allerdings nicht der einzige Grund, aus dem du im Rahmen deiner Suchmaschinenoptimierung auch den Bereich Social Media nicht vernachlässigen solltest.

Wie kann Social Media bei der Suchmaschinenoptimierung helfen?
Steigerung der Online-Sichtbarkeit und des Traffics
Indem du Inhalte auf Social Media teilst, erhöhst du deren Reichweite. Nutzer, die deinen Content interessant finden, können auf deiner Website landen, was wiederum den Traffic erhöht. Suchmaschinen werten erhöhten Traffic oft als ein Zeichen für Relevanz und Qualität, was zu einem besseren Ranking führen kann.
Verbesserung der Markenwahrnehmung
Eine starke Präsenz und Interaktion auf Social Media kann dazu beitragen, das Vertrauen in deine Marke zu stärken. Wenn Nutzer deine Marke als vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig wahrnehmen, kann dies indirekt zu einer besseren Bewertung durch Suchmaschinen führen.
Lokale Signale stärken
Für lokale Unternehmen können Bewertungen und Check-ins auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Google My Business die lokale SEO verbessern. Positive Bewertungen und häufige Erwähnungen deiner Geschäftsadresse erhöhen die Glaubwürdigkeit und Relevanz deines Unternehmens in lokalen Suchergebnissen.
Förderung längerer Verweildauern
Wenn Besucher über Social Media auf deine Website gelangen und dort interessanten und relevanten Content vorfinden, verweilen sie in der Regel länger auf der Seite. Suchmaschinen werten längere Verweildauern als ein Indiz dafür, dass deine Seite wertvollen Content bietet, was sich positiv auf das Ranking auswirken kann.
Unterstützung der Keyword-Strategie
Die Art und Weise, wie Menschen auf Social Media über Produkte oder Dienstleistungen sprechen, kann wertvolle Einblicke in aktuelle Keyword-Trends geben. Du kannst diese Informationen nutzen, um deine SEO-Strategie anzupassen und Inhalte zu erstellen, die den aktuellen Suchanfragen entsprechen.

2.4 Monitoring & Erfolgsmessung: Deine Seite muss kontinuierlich verbessert werden

Es ist geschafft! Onpage- und Offpage Optimierung sind erfolgreich abgeschlossen und du bist bereit für deinen SEO-Boost. Zeit zum Zurücklehnen und Abwarten hast du allerdings trotzdem nicht, denn: Die Suchmaschinenoptimierung geht weiter.

Um die Ergebnisse der SEO im Blick zu behalten und notwendige Nachoptimierungen durchzuführen, solltest du deine Seite genau überwachen. Mit gut geplantem Monitoring und regelmäßiger Erfolgsmessung stellst du sicher, dass dein besseres Ranking nicht nur erhalten bleibt, sondern weiter steigt.

Wie funktioniert Controlling im SEO?

Fürs Controlling brauchst du Daten – also kommen deine SEO-Tools wieder zum Einsatz. Im Rahmen deiner SEO-Strategie hast du spezifische KPIs und Ziele festgelegt, die du jetzt überprüfen solltest.

Typische Werte, die sich nach der Suchmaschinenoptimierung verändern sollten, sind:

Sichtbarkeit
Der sogenannte Sichtbarkeitsindex deiner Seite sollte steigen. Mit den von uns oben vorgestellten SEO-Tools kannst du die Sichtbarkeit gut überwachen. Mit steigenden Rankings für deine optimierten Seiten sollte deine Website auf jeden Fall sichtbarer werden. Wenn das nicht klappt, solltest du dir zunächst deinen Content, deine Keyword-Optimierung und eventuell auch deine interne Verlinkungsstruktur anschauen.
Anzahl an Backlinks
Du solltest mehr qualitativ hochwertige Backlinks gewinnen. Dies kann allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen und erfordert fortlaufende Anstrengungen und Netzwerkarbeit.
Reichweite
Die generelle Reichweite deiner Seite sollte zunehmen. Hierzu kannst du dir z.B. den Traffic ansehen. Aber auch die Markenbekanntheit, die Social-Media-Reichweite, die Backlinks und die Rankings geben dir Aufschluss über deine Reichweite.
Ranking deiner optimierten Keywords
Wenn du alles richtig gemacht hast, sollte sich das Ranking der von dir ausgewählten Keywords nach der SEO verbessern. Achte darauf, regelmäßig die Positionen dieser Keywords zu überprüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.
Absprungrate
Anhand der Absprungrate kannst du sehen, ob User auf deiner Seite bleiben - also dort finden, was sie suchen - oder sie schnell wieder verlassen. Eine hohe Absprungrate kann bedeuten, dass du die falschen Informationen lieferst, das falsche Keyword für dein Angebot gewählt hast oder deine Seite nicht nutzerfreundlich ist.
Conversion-Rate
Deine Conversion-Rate sollte mit einer Top-Platzierung natürlich steigen. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es viele mögliche Gründe dafür. Prüfe, ob dein Angebot zur Suchintention des von dir gewählten Keywords passt. Auch die Conversion-Optimierung und Nutzerfreundlichkeit solltest du checken. Schließlich können auch technische Probleme wie z. B. ein fehlerhafter Warenkorb oder ein zu langer Bestellprozess dafür sorgen, dass deine Conversions nicht steigen. Lass im Zweifelsfall einen Experten nachschauen.
Seitenladezeit
Eine zu lange Ladezeit kann sowohl das Nutzererlebnis als auch dein Ranking beeinträchtigen. Nutze Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Ladezeit deiner Seite zu überprüfen und potenzielle Verbesserungsmöglichkeiten zu identifizieren.

Je nachdem, ob sich diese Werte deinen Zielen entsprechend entwickeln, kannst du weitere Maßnahmen planen und gegebenenfalls deine Strategie anpassen. Denke daran, SEO ist ein fortlaufender Prozess, und es lohnt sich, regelmäßig Zeit in die Analyse und Optimierung zu investieren.

Beachte beim Controlling: Einige Optimierungsmaßnahmen entfalten erst nach einiger Zeit ihre volle Wirkung. Wenn du beispielsweise mit einem hart umkämpften Short-Tail Keyword prominent unter den Top 10 der Suchmaschinenergebnisse – sprich auf der ersten Seite – platziert sein willst, kann das Monate dauern. Behobene Fehler oder Verbesserungen am Code deiner Seite machen sich demgegenüber schneller bemerkbar.

Abbildung: Screenshot der Sichtbarkeitsentwicklung

3. Wie geht es weiter? Ein Ausblick auf die Zukunft von SEO

SEO hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. 2023 hat sich durch die starke Entwicklung von KI viel getan. Da ist es durchaus sinnvoll, sich zu fragen, wohin die Reise für SEO in Zukunft geht.

SEO in Zeiten von Google SGE

“SEO wird an Relevanz verlieren” – das hört man gerade im Zusammenhang mit der neuen Google SGE Suche (noch ist diese in Deutschland nicht verfügbar, Informationen erhältst du jedoch hier auf Googles Info-Seite dazu immer wieder. Tatsächlich scheint eine Google Suche, in der wir dank generativer KI gar nicht mehr wirklich die Ergebnisse anschauen müssen, für klassisches “SEO” eine Bedrohung darzustellen. Tatsächlich scheint es durch das neue Feature deutlich mehr Zero-Click Searches zu geben, denn User erhalten direkt generierte Antworten auf ihre Fragen, können Folgefragen stellen und navigieren so völlig anders als bei der klassischen Suche.

Hierbei sollten wir jedoch drei Dinge im Auge behalten:

01
Auch für SGE lässt sich optimieren. Wer eine starke Seite oder ein starkes Produkt hat, kann auch über SGE gefunden und empfohlen werden. Wie genau man für diese neue Form der Suche am besten optimiert, ist noch nicht ganz klar, aber wie auch in der Vergangenheit werden SEOs sicher Mittel und Wege finden, die neuen Features zu ihrem Vorteil zu nutzen. Grundlegend ist klar: Für SGE zu optimieren, heißt wahrscheinlich vor allem den Content zu optimieren. Wie das geht, haben wir ja schon gezeigt 😉
02
Nicht jede Art von Suchanfrage kann mit SGE besser beantwortet werden.
Tatsächlich wird SGE nicht immer der beste Weg sein, zum Suchergebnis zu kommen. Vor allem bei Anfragen, bei denen Nutzer selbst recherchieren wollen (beispielsweise nach Anbietern für spezifische Dienstleistungen), um die Ergebnisse selbst zu vergleichen, wird SGE wenig hilfreich sein.
03
Die SGE-Einführung geht nicht ohne Kritik vonstatten. Tatsächlich ergeben sich zahlreiche rechtliche Probleme, die noch nicht abschließend gelöst sind. Dass SGE zum Beispiel in Deutschland noch nicht in 2023 ausgerollt wurde, hängt wahrscheinlich mit datenrechtlichen Problemen zusammen. Ob, wie und wann Google diese Probleme lösen wird, steht zumindest zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Guides noch in den Sternen.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, wie Google SGE und SEO sich verhalten, kannst du dir z.B. diesen Beitrag von blogmojo anschauen.

SEO in Zeiten von zunehmender Relevanz der User Erfahrung

Was wir selbst aus den vielen Jahren unserer Branchenerfahrung bestätigen können: SEO ist im Vergleich zu früher viel komplexer geworden. Wie auch dieser Guide verdeutlicht, lassen sich die typischen Online Marketing Bereiche nicht mehr so klar trennen, wie wir es noch von vor 5 Jahren gewohnt sind. Das Zusammenspiel aller Marketing-Kanäle erfordert also eine neue, viel umfassendere Herangehensweise und einen holistischen Blick auf das Online Marketing.

Woran liegt das? Verantwortlich dafür ist der Shift von reiner Suchmaschinenoptimierung zur Optimierung der User Erfahrung.

Google hat mit den Updates der letzten Jahre den Fokus immer weiter in diese Richtung verlegt. Entsprechend sind wir in diesem Guide auch immer wieder darauf eingegangen, wie wichtig es bei der Optimierung ist, die User und ihre Bedürfnisse im Blick zu behalten. Um diese Bedürfnisse über alle Touchpoints hinweg bestmöglich zu bedienen, reicht es nicht mehr, nur die Website, nur die Social Media Kampagnen oder nur die Paid Ads anzuschauen. Sie alle beeinflussen sich gegenseitig und sind gemeinsam für den Erfolg eines Unternehmens im Web verantwortlich.

Für uns war die Konsequenz daraus, Kunden keine separaten Marketing-Leistungspakete mehr anzubieten, sondern mit Online Marketing Plus eine ganzheitliche Lösung zur Verfügung zu stellen, mit der alle OM Bereiche bedarfsgerecht abgedeckt werden können.

Für SEOs im Speziellen bedeutet der Fokus auf User Experience, dass sie ihr Blickfeld – und damit auch ihr Skillset – erweitern müssen.

SEO in Zeiten von immer mehr KI

Nicht nur Google SGE verändert SEO. Immer mehr und immer bessere KI Tools haben die Art und Weise, wie wir im Marketing arbeiten, bereits stark verändert – und so wird es wohl auch weitergehen.

Mit KI Tools, die Videos, Musik, Bilder, Chatbots und noch viel mehr einfach erstellen können, eröffnen sich nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch für Unternehmen immer neue Wege, ihre Zielgruppen effektiv anzusprechen. Die Aufgabe von SEOs wird es daher sein, diese Technologien zu kennen und zum Vorteil ihrer eigenen Brand oder ihrer Kunden anzuwenden.

KI Tools werden unsere Arbeit an vielen Stellen vereinfachen und neue Chancen erschließen – aber nur dann, wenn wir uns aktiv damit beschäftigen. Wer sich für das SEO – und das Online Marketing – der Zukunft fit machen will, muss also den Bereich KI immer im Blick behalten.

Tipp: Eine gute Möglichkeit dazu bietet übrigens das Verzeichnis

Fazit - Die Suchmaschinenoptimierung geht weiter

Wir hoffen, dass wir dir mit unserem Guide eine umfassende, sichere Grundlage für deine eigene SEO Optimierung geben konnten und dass dir unsere Tipps für die Zukunft helfen werden, am Ball zu bleiben.

Wir sind seit mehr als 18 Jahren im Bereich der Suchmaschinenoptimierung dabei und während sich in dieser Zeit viel geändert hat, ist eines doch immer gleich geblieben: Wer am Ball bleibt, sich weiterbildet, neue Techniken erlernt und auch den Mut hat, Althergebrachtes abzulegen, wird am Ende erfolgreich sein.

Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Spaß und Erfolg bei deiner Suchmaschinenoptimierung. Falls du Fragen zu unserem Guide oder auch Anregungen für uns hast, melde dich gern bei uns!

CEO Murat Ulusoy
Autor
SEO-Experte
  • Murat Ulusoy ist ein erfahrener Online-Marketing-Experte mit mehr als 18 Jahren Expertise in den Bereichen SEO, Online-Reputationsmanagement und Content-Marketing. Er ist spezialisiert auf Leadgenerierung & Umsatzsteigerung. Als CEO und Head of SEO bei der renommierten Online-Marketing-Agentur Sumax gilt er als international anerkannter Branchenexperte für semantische SEO, Online-Marketing-Strategien, Content-Marketing entlang der Customer Journey und digitale Markenbildung.

Häufig gestellte Fragen zur Suchmaschinen­optimierung.

Was ist eine Suchmaschinenoptimierung?
Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, bei dem eine Webseite an die Ranking-Kriterien von Google angepasst wird, um eine bessere Platzierung zu erreichen. Durch eine Optimierung für Suchmaschinen im Onpage- und Offpage-Bereich wird eine Webseite technisch, visuell und inhaltlich so gestaltet, dass sie Nutzern die bestmögliche Antwort auf ihre Suchanfrage vermittelt. Programmierung, Design, Content, Usability, Darstellung in den SERPs, Backlinks, Keywords und mehr: All das ist Gegenstand einer Suchmaschinenoptimierung für Google & Co.
Was sind die wichtigsten Rankingfaktoren?
Google prüft Webseiten anhand von hunderten Rankingfaktoren. Die wichtigsten Bereiche sind dabei:
  • Technik: eine technisch einwandfreie, schnell ladende Website ist ein Muss
  • User Experience/Usability: die Website muss für User leicht navigierbar und verständlich sein
  • Sicherheit: die Website muss über die nötigen Sicherheitszertifikate verfügen
  • Mobile friendly: die Seite muss mobil nutzbar, idealerweise responsive sein
  • Content: hochwertiger, inhaltsstarker, einzigartiger und schlüssig strukturierter Content
  • Verlinkungen: interne Verlinkungen und Externe Verlinkungen sowie Backlinks
Benötige ich eine OnPage Optimierung?
Die Onpage Optimierung befasst sich Maßnahmen, die direkt auf Ihrer Website durchgeführt werden.

Typische Bestandteile einer Onpage-Optimierung sind:
  • Meta-Daten (Title & Description)
  • Crawling & Indexierung
  • Pagespeed Optimierung
  • Canonical Tags
  • Sitemap.xml & robots.txt
  • Interne Verlinkung
  • Content (Texte)
  • Überschriften (H-tags)
  • Usability Optimierung
  • Weiterleitungen

Jeder Aspekt einer Internetpräsenz wird an die Ranking-Anforderungen von Suchmaschinen angepasst. Ziel der Onpage Optimierung ist es, Ihre Webseite technisch, optisch und inhaltlich perfekt auf Ihre Zielgruppe abzustimmen.
Benötige ich eine OffPage Optimierung?
Die Offpage Optimierung beinhaltet alle Maßnahmen, die nicht auf der Webseite selbst, sondern außerhalb davon auf anderen Webseiten stattfinden. Man spricht hier von Linkbuilding, einer Strategie, durch die das Ansehen einer Seite (und damit das Ranking) steigen kann. Besonders wichtig ist es, qualitativ hochwertige, organische Backlinks zu platzieren. Diese sollten zum Thema Ihrer Website passen, von vertrauenswürdigen Quellen stammen und sich natürlich (z.B. durch Content Seeding) entwickeln.
Was sind Backlinks?
Ein Backlink ist eine Verlinkung, die von einer anderen Seite auf Ihre Seite verweist. Für Google sind Backlinks wichtige Signale dafür, ob Ihre Seite von anderen gesehen und geschätzt wird. Nur wenn ein Backlink von einervertrauenswürdigen, themenrelevanten Seite stammt, ist er für Ihre Seite förderlich. Verlinkungen von minderwertigen Webseiten, die thematisch nicht zu Ihrer Seite passen, sind hingegen schädlich. Sogenannter Linkaufbau ist also nur mit hochwertigen Backlinks eine sinnvolle SEO Maßnahme.
Sind Nutzersignale ein Rankingfaktor?
Nutzersignale gelten nicht als direkter Rankingfaktor, allerdings haben sie indirekt durchaus Einfluss auf die Position in den Suchergebnissen. Wichtige Nutzersignale sind unter anderem:
  • Absprungrate: Wie viele User springen ohne Interaktion wieder ab?
  • Verweildauer: Wie lange bleiben User auf Ihrer Seite?
  • Click through rate (CTR): Wie viele User, die Ihre Seite bei Google sehen, klicken auch darauf?

Teil der Suchmaschinenoptimierung ist es heute auch, auf diese Nutzersignale hin zu optimieren.