Redirect Checker: Weiterleitungen und Statuscodes prüfen
Der Redirect Checker zeigt, wohin eine Adresse weiterleitet: Statuscode, Ziel und Antwortzeit für jede Station der Kette. Website-Betreiber, Entwickler und SEO-Verantwortliche prüfen damit, ob alte URLs und alle http- und www-Varianten einer Domain auf der richtigen Seite ankommen. Die Prüfung ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.
SUMAX Werkzeug · Redirect Checker
Wohin führt Ihre Adresse?
Der Checker ruft jede Schreibweise Ihrer Domain ab und folgt jeder Weiterleitung einzeln: Statuscode, Ziel und Antwortzeit je Station.
Weiterleitungen nach einem Relaunch? Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihre wichtigsten Adressen gemeinsam an und besprechen, was sich aufzuräumen lohnt.
Kostenloses ErstgesprächAbruf ohne Cookies und ohne JavaScript, so wie ein Crawler eine Adresse zuerst sieht. Weiterleitungen per JavaScript erkennt der Checker nicht, Meta-Refresh schon. Geprüft werden nur öffentliche Adressen auf Port 80 und 443.
So funktioniert der Redirect Checker
Sie wählen eine Messart, geben eine Domain oder URL ein und klicken auf „Weiterleitungen prüfen“. Der Checker ruft jede Adresse selbst ab und folgt jeder Weiterleitung einzeln, bis eine Seite antwortet oder die Kette abbricht.
- Messart wählen: „Varianten“ prüft eine Domain in vier Schreibweisen, mit und ohne www, jeweils über https und http. „Eine URL“ verfolgt genau eine Adresse Station für Station. „Liste“ prüft bis zu zehn URLs nacheinander, eine pro Zeile.
- Abruf festlegen: Unter „Abruf als“ ist „Browser“ voreingestellt. Mit „Googlebot“ ruft der Checker die Adresse mit der Kennung des Googlebot für Smartphones ab.
- Adresse eingeben: Für „Varianten“ genügt die Domain, etwa beispiel.de, auf Wunsch mit Pfad wie beispiel.de/kontakt. Unter „Geprüft werden“ sehen Sie vorab jede Adresse, die der Checker abruft. Für eine Subdomain wie shop.beispiel.de schalten Sie „Andere Subdomain als www?“ ein; dann prüft er nur die https- und die http-Variante.
- Prüfung starten: Klicken Sie auf „Weiterleitungen prüfen“. Bei einer Liste sehen Sie den Fortschritt und können die Prüfung mit „Abbrechen“ beenden.
- Ergebnis weitergeben: „Ergebnis kopieren“ legt das Protokoll mit Datum, Abrufart und allen Stationen als Text in die Zwischenablage, zum Beispiel für ein Ticket an Ihre IT oder Ihren Hoster.
Was die Ergebnisse bedeuten
Oben steht ein Urteil mit einem Satz dazu, was der Checker gefunden hat und was zu tun ist. Darunter folgen die Wege: bei „Eine URL“ direkt als Folge von Stationen, bei „Varianten“ und „Liste“ als eine Zeile je Adresse, die sich per Klick aufklappen lässt.
Das Urteil
- In Ordnung: „Sauber“, „In Ordnung“ oder „Direkt“. Alle Wege enden ohne Umweg oder über dauerhafte Weiterleitungen (301 oder 308) auf einer erreichbaren Seite.
- Hinweis: zum Beispiel „Vorübergehend“, „Meta-Refresh“, „Kette“, „Umwege“, „Unverschlüsselt“ oder „Teils nicht erreichbar“. Die Seite wird erreicht, aber der Weg dorthin hat einen Mangel, etwa eine vorübergehende Weiterleitung, einen Umweg oder ein unverschlüsseltes Ziel.
- Fehler: zum Beispiel „Duplicate-Risiko“, „Schleife“, „Zu lang“, „Fehler“ oder „Nicht erreichbar“. Mindestens ein Weg endet nicht auf der richtigen, erreichbaren Seite.
Stationen und Kennzahlen
Jede Station zeigt Statuscode, Antwortzeit, URL und IP-Adresse. Zwischen zwei Stationen vermerkt der Checker, was sich ändert, zum Beispiel „http → https“, „www ergänzt“, „Schrägstrich ergänzt“ oder „neuer Pfad“. Die Kennzahlen zum Urteil fassen zusammen: bei „Varianten“ die Zahl der Ziele und die längste Kette, bei „Eine URL“ den Endstatus und die Gesamtzeit.
Eine Regel für alle Varianten
Führen Schreibweisen über Umwege, nur vorübergehend oder gar nicht zur https-Hauptadresse, schlägt der Checker eine Regel für die .htaccess eines Apache-Servers vor. Sie leitet alle Varianten mit einer einzigen 301-Weiterleitung dorthin. Beachten Sie die Hinweise zu Proxy und CDN, die der Checker dazu anzeigt.
Statuscodes im Ergebnis
- 200 OK: Die Adresse liefert eine Seite. Am Ende jeder Kette sollte eine 200 stehen.
- 301 Dauerhaft verschoben und 308 Dauerhaft umgeleitet: Die Seite ist dauerhaft umgezogen. Richtig für Relaunch, Domainumzug und die Umstellung auf https.
- 302 Vorübergehend verschoben, 303 Siehe andere Adresse und 307 Vorübergehend umgeleitet: Die Umleitung gilt nur auf Zeit, etwa während einer Wartung.
- 404 Nicht gefunden und 410 Entfernt: Unter der Adresse gibt es keine Seite. Hatte sie Besucher oder Links, leiten Sie sie per 301 auf eine passende Seite weiter; mehr dazu im Lexikon unter 404-Fehler.
- 5xx, etwa 500 Serverfehler oder 503 Nicht verfügbar: Der Server meldet einen Fehler. Besucher sehen keine Seite, und Google ruft die Website bei solchen Fehlern vorübergehend langsamer ab.
- Ohne Statuscode: „Nicht auffindbar“ bedeutet, dass es für den Hostnamen keinen DNS-Eintrag gibt. Bei „Zertifikat ungültig“ ist das SSL-Zertifikat abgelaufen, selbst signiert oder auf einen anderen Namen ausgestellt. „Keine Antwort“ heißt, dass der Server nicht oder nicht rechtzeitig reagiert.
301, 302, 307 oder 308: Welche Weiterleitung ist die richtige?
Für dauerhaft umgezogene Seiten ist 301 oder 308 richtig, für Umleitungen auf Zeit 302 oder 307. Google wertet dauerhafte Weiterleitungen als starkes Signal dafür, dass das Ziel die maßgebliche Adresse ist, vorübergehende nur als schwaches.
Nach einer dauerhaften Weiterleitung zeigt Google in der Regel das Ziel in den Suchergebnissen, nach einer vorübergehenden meist weiter die alte Adresse. Dauerhafte Weiterleitungen übertragen außerdem die Signale der alten Adresse, etwa eingehende Links, auf das Ziel. Wie Sie eine 301-Weiterleitung per .htaccess, PHP oder im CMS einrichten, erklärt das Lexikon unter 301-Weiterleitung.
Was unterscheidet 301 von 308?
Für normale Seitenaufrufe nichts; dasselbe gilt für 302 und 307. Der Unterschied betrifft die Anfragemethode: Bei 307 und 308 muss der Browser sie beibehalten, ein per POST abgeschicktes Formular bleibt also ein POST. Bei 301 und 302 machen Browser daraus in der Praxis meist einen GET-Aufruf. 303 („Siehe andere Adresse“) ist für den Schritt nach dem Absenden eines Formulars gedacht, nicht für umgezogene Seiten.
Was ist ein Meta-Refresh?
Ein Meta-Refresh ist eine Weiterleitung im HTML-Code einer Seite: Der Server liefert die Seite normal mit 200 aus, erst der Browser wechselt danach zur neuen Adresse. Google wertet einen sofortigen Meta-Refresh als dauerhafte und einen verzögerten als vorübergehende Weiterleitung.
Der Checker liest den Anfang der Seite, auf der eine Kette landet, und meldet einen Meta-Refresh oder einen Refresh-Header mit der Wartezeit in Sekunden. Können Sie den Server selbst konfigurieren, ist eine 301-Weiterleitung die bessere Wahl: Sie greift, bevor die Seite geladen wird, und ist für Browser, Crawler und andere Programme eindeutig.
Warum sind Weiterleitungsketten ein Problem?
Jede zusätzliche Station ist eine weitere Anfrage und verlängert den Weg zur Seite. Google folgt nach eigener Angabe höchstens zehn Weiterleitungen in Folge und rät, direkt auf das endgültige Ziel weiterzuleiten.
Ketten entstehen oft nach und nach: Erst wird auf https umgestellt, später www ergänzt, dann eine Seite umbenannt. Aus http://beispiel.de/alt wird so ein Weg über vier Stationen. Leiten Sie jede alte Adresse direkt auf das endgültige Ziel weiter und stellen Sie interne Links, Canonical-Tags und die XML-Sitemap auf die Zieladresse um. Bei einer einzelnen URL meldet der Checker ab zwei Weiterleitungen „Kette“; folgen mehr als zehn, bricht er ab und meldet „Zu lang“.
Wie entstehen Weiterleitungsschleifen?
Meist arbeiten zwei Regeln gegeneinander, etwa eine im CMS und eine auf dem Server. Ein typischer Fall ist eine https-Regel hinter einem Proxy oder CDN: Der Server hält die Verbindung für unverschlüsselt und leitet immer wieder auf https um. Eine Schleife führt nie zu einer Seite, Browser brechen mit einer Fehlermeldung ab. Der Checker meldet „Schleife“ und zeigt, welche Station auf welche frühere zurückführt.
http oder https, mit oder ohne www: Welche Adresse gilt?
Legen Sie eine Hauptadresse mit https fest und leiten Sie die übrigen Schreibweisen Ihrer Domain mit einer einzigen 301-Weiterleitung direkt dorthin. Antworten mehrere Schreibweisen selbst mit 200, ist dieselbe Seite unter mehreren Adressen erreichbar.
Ob die Hauptadresse www enthält oder nicht, ist eine Festlegung, kein Qualitätsmerkmal. Wichtig ist, dass Weiterleitungen, interne Links, Canonical-Tags und Sitemap dieselbe Schreibweise verwenden. Die Messart „Varianten“ prüft alle vier Schreibweisen auf einmal und meldet „Duplicate-Risiko“, wenn eine davon nicht weitergeleitet wird oder auf einem anderen Ziel landet.
Welche Schreibweisen muss das SSL-Zertifikat abdecken?
Jede, die per https erreichbar ist, also auch die mit www. Sonst zeigt der Browser eine Sicherheitswarnung, bevor die Weiterleitung greift, und der Checker meldet „Zertifikat ungültig“. Die Schritte einer Umstellung beschreibt der Ratgeber Umstellung auf https.
Welche Weiterleitungen braucht ein Relaunch?
Jede alte URL, die Besucher, Links oder Rankings hat, braucht eine 301-Weiterleitung auf die inhaltlich passende neue Seite. Pauschal auf die Startseite umzuleiten, ist keine Lösung: Google rät ausdrücklich davon ab, viele alte URLs auf ein einziges unpassendes Ziel zu lenken.
- Erfassen Sie vor dem Relaunch alle bestehenden URLs, etwa aus Sitemap, Search Console, Webanalyse und Linkdaten, und ordnen Sie jeder ihre neue Adresse zu.
- Richten Sie die Weiterleitungen als 301 direkt auf das endgültige Ziel ein, ohne Zwischenstationen.
- Lassen Sie Seiten ohne inhaltlichen Nachfolger mit 404 oder 410 antworten, statt sie auf eine unpassende Seite umzuleiten.
- Prüfen Sie nach dem Livegang die Domain mit „Varianten“ und die wichtigsten alten Adressen mit „Liste“.
- Stellen Sie interne Links, Canonical-Tags und die XML-Sitemap auf die neuen Adressen um.
- Beobachten Sie in der Google Search Console den Bericht zur Seitenindexierung, vor allem Weiterleitungsfehler und nicht gefundene Seiten.
Unterstützung bei Relaunch und Umzug
Bei einem Relaunch oder Domainumzug übernimmt unsere Relaunch-Betreuung die Zuordnung der Adressen und die Prüfung nach dem Livegang. Welcher Umfang zu Ihrer Website passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Was sieht der Googlebot?
In der Regel dieselben Weiterleitungen wie Ihre Besucher. Manche Server, Firewalls oder Plugins antworten Suchmaschinen aber anders, etwa mit einer Sperre oder einer anderen Weiterleitung; mit „Abruf als: Googlebot“ vergleichen Sie beide Antworten.
In dieser Einstellung sendet der Checker die Kennung des Googlebot für Smartphones. Google indexiert Websites auf Grundlage der mobilen Fassung, die dieser Crawler abruft (Mobile-First-Indexierung). Weichen die Ergebnisse von denen mit „Browser“ ab, klären Sie die Ursache: Wer Suchmaschinen und Besucher absichtlich auf unterschiedliche Inhalte leitet, verstößt gegen die Spam-Richtlinien von Google.
Wo stößt die Googlebot-Simulation an Grenzen?
Bei Servern, die den Googlebot per DNS-Abgleich seiner IP-Adresse erkennen: Sie bemerken, dass die Anfrage nicht von Google kommt, und antworten womöglich anders. Wie Google eine Adresse tatsächlich abruft, zeigt die URL-Prüfung in der Search Console. Welche technischen Punkte außer Weiterleitungen beeinflussen, ob Google Ihre Seiten abrufen und indexieren kann, erklärt der Lexikonartikel Technical SEO.
Häufige Fragen zum Redirect Checker
Ist der Redirect Checker kostenlos?
Ja, der Redirect Checker ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Je Durchgang prüfen Sie eine Domain in bis zu vier Schreibweisen, eine einzelne URL oder bis zu zehn URLs als Liste. Damit die geprüften Server nicht übermäßig belastet werden, ist die Zahl der Prüfungen in kurzer Zeit begrenzt; ist die Grenze erreicht, nennt der Checker die Wartezeit bis zur nächsten Prüfung.
Was bedeutet „Duplicate-Risiko“ im Ergebnis?
Mindestens eine Schreibweise Ihrer Domain führt nicht auf die Hauptadresse: Sie antwortet selbst mit einer Seite oder landet auf einem anderen Ziel. Dieselbe Seite ist dann unter mehreren Adressen erreichbar, und Suchmaschinen müssen selbst entscheiden, welche davon gilt. Leiten Sie die abweichende Schreibweise per 301 auf die Hauptadresse weiter; der Checker nennt sie im Ergebnis.
Warum zeigt mein Browser ein anderes Ergebnis als der Checker?
Meist liegt es am Zwischenspeicher: Browser merken sich dauerhafte Weiterleitungen und HSTS-Vorgaben und springen dann ohne Anfrage an den Server weiter. Bei HSTS zeigen die Entwicklertools etwa eine interne 307-Weiterleitung, die Ihr Server nie gesendet hat. Der Checker fragt bei jeder Prüfung neu beim Server an, ohne Cookies und ohne JavaScript. Unterschiede entstehen auch, wenn ein Server je nach Standort, Sprache oder Gerät anders weiterleitet.
Erkennt der Checker Weiterleitungen per JavaScript?
Nein. Der Checker ruft Adressen ohne JavaScript ab, so wie ein Crawler sie zuerst sieht; Weiterleitungen per Skript bleiben deshalb unsichtbar. Einen Meta-Refresh im HTML-Code und einen Refresh-Header erkennt er dagegen. Google führt JavaScript zwar aus, empfiehlt Weiterleitungen per JavaScript aber nur, wenn weder eine Weiterleitung auf dem Server noch ein Meta-Refresh möglich ist.
Welche Adressen kann der Checker nicht prüfen?
Der Checker prüft nur öffentlich erreichbare Adressen über http oder https auf den Standard-Ports 80 und 443. Adressen in internen Netzen, lokale Testumgebungen und URLs mit Zugangsdaten wie benutzer:passwort@ ruft er aus Sicherheitsgründen nicht ab. Liegt eine neue Website noch hinter einem Passwortschutz, meldet er „Anmeldung erforderlich“; prüfen Sie die Weiterleitungen dann nach dem Livegang.
Wie lange sollten Weiterleitungen bestehen bleiben?
So lange wie möglich. Google empfiehlt bei einem Umzug, Weiterleitungen in der Regel mindestens ein Jahr bestehen zu lassen, damit alle Signale auf die neuen Adressen übergehen. Zeigen danach noch Links von anderen Websites oder Lesezeichen auf die alten Adressen, lohnt es sich, die Weiterleitungen dauerhaft zu behalten: Ohne sie landen Besucher auf einer Fehlerseite.
Kann ich mehr als zehn URLs auf einmal prüfen?
Nicht mit diesem Werkzeug: Die Messart „Liste“ nimmt bis zu zehn Adressen je Durchgang. Für größere Mengen, etwa alle alten URLs nach einem Relaunch, eignet sich ein Crawler, der eine URL-Liste abarbeitet und Statuscode und Weiterleitungsziel je Adresse als Tabelle ausgibt. Eine solche Prüfung der ganzen Website gehört zu unserem SEO-Audit.
Was kostet ein SEO-Audit für Ihre Website?
Der Aufwand hängt vor allem von Größe und Technik Ihrer Website ab. Im SEO-Audit prüfen wir unter anderem Statuscodes, Weiterleitungen, Indexierung und interne Verlinkung und fassen die Befunde in einem Maßnahmenkatalog zusammen. Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben, dann nennen wir Ihnen Umfang und Preis.
Rufen Sie uns an und besprechen Sie Ihr Vorhaben direkt mit uns. Die Erstberatung ist kostenlos und unverbindlich.
Erreichbarkeit:
Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen montags bis donnerstags von 09:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 09:00 bis 15:00 Uhr gerne für Anfragen und Vorschläge zur Verfügung!


