Linkjuice lässt sich ganz leicht mit Linksaft übersetzen. Linkjuice wird gerne auch als Googles Währung bezeichnet und beschreibt die Verteilung von Stärke und Reputation interner wie externe Links auf unserer Website. Speziell bei externen Links bestimmt die Anzahl und Qualität der Verlinkungen wie hochwertig der Linkjuice ist.

Der Linkjuice ist eher ein abstraktes Konzept und nichts, das sich genau messen lässt – dennoch wirkt er sich nachweislich auf unseren PageRank aus. Das macht ihn wichtig für unsere Suchmaschinenoptimierung.

Wie setzt sich der Linkjuice überhaupt zusammen? Um Links für die eigene Website zu generieren gibt es etliche Methoden. Zu denen zählen Gastbeiträge auf Blogs, Marketing im Social Media Bereich, Pressemitteilungen und einfach guter Content, der gerne von Nutzern weitergegeben und geteilt wird.


Dieses Mal erklärt Matt Cutts uns wie Google gekaufte von natürlichen Links filtert:

  • Zu 99% ist es für Google klar, wann ein Link gekauft wurde und wann er natürlich entstanden ist.
  • Stuft Google einen Link als möglicherweise gekauft ein, wird betrachtet, ob und welche Value hinter diesem Link steckt.
  • Bei der Bewertung des Werts eines Links unterscheidet zwischen einem „Loan“ (beispielsweise ein Reviewartikel) und einem „Gift“ (einem Geschenk für einen Link), wobei letzteres definitiv einer Verletzung von Googles Richtlinien gleichkommt.
  • Google behält sich vor auch bei Links in Aktion zu treten, die nur augenscheinlich ominös sind, sei es klar ob der Link gekauft wurde oder nicht.
  • Aus der Anzahl dieser Links und der Autorität und dem PagerRank der Seiten, die zu einem verlinken bestimmen die Stärke des Linkjuice. Aber Achtung: Je mehr Seiten verlinkt werden, desto schwächer, oder dünner, wird der Linkjuice. Mehr dazu im Folgenden.
 

Lecker Linkjuice

Und obwohl die Idee vom Linkjuice nicht direkt greifbar ist, lässt sie sich gut erklären:


Linkjuice Vererbung auf Seiten


Stellen wir uns einmal vor Seite 1, Seite 2 und Seite 3 haben nur eine Verlinkung zu Seite A geschaltet. Seite A erhält nun aus drei Quellen (1, 2 und 3) den gesamten Linkjuice.

Seite B erhält jedoch nur den Linkjuice von Seite 4 und Seite 5. Seite B ist also einen Link „im Nachteil“ und erhält von daher weniger Linkjuice.


Linkjuice Vererbung auf Seiten Vergleich


Für Seite A ist ein Problem aufgetaucht: Seite 1, Seite 2 und Seite 3 verlinken nun auch zu Seite C und D. Da sich Linkjuice immer möglichst gleichmäßig Verteilt (wenn wir ihn nicht steuern) erhält Seite A nun weniger davon.

Seite B erhält immer noch Linkjuice von Seite 4 und Seite 5, die auch weiterhin nur zu Seite B. Seite B ist nun nicht mehr im Nachteil, da der gesamte Linkjuice von Seite 4 und Seite 5 gewichtiger ist, als der geteilte Linkjuice von Seite 1, 2 und 3.

Der Juice dem nicht gefolgt wird

Früher einmal konnte der Fluss des Linkjuice ganz einfach durch ein nofollow-Attribut gesteuert werden. Der Suchmaschinen-Robot folgte diesen Links nicht, wodurch auch kein Linkjuice weitergegeben wurde. Mit dieser Praktik kam der Begriff „PageRank Sculpting“ (das Gestalten des PageRank) auf.

Es ist jedoch mittlerweile bewiesen, dass Linkjuice auch an Seiten weitergegeben wird, deren Link auf nofollow gesetzt wurde. Das macht diese Praktik obsolet, denn das nofollow-Attribut ist von Google dazu gedacht um spammige Links oder Kommentare auf Blogs auszusperren.


Linkjuice Vererbung auf Seiten Nofollow


Wer heutzutage seinen Linkjuice steuern will, der muss auf andere Methoden zurückgreifen: Das Verwenden von Javascript, ein Eingriff in die htaccess-Datei, das Einbinden von Frames in den Quellcode oder entsprechende Anweisungen zu Links in der robots.txt-Datei werden aktuell genutzt um Linkjuice bewusst zu nutzen.

Um ein Beispiel zu nennen: AGBs oder ein Impressum sollten üblicherweise keinen Linkjuice erhalten. Deswegen werden solche Links (meistens im Footer vorhanden) in ein iframe eingebunden. Suchmaschinen können erkennen, dass ein iframe vorhanden, ignorieren dessen Inhalt dennoch. So kann verhindert werden, dass solche (unwichtigen) Seiten Linkjuice abbekommen.

Guter Linkjuice und schlechter Linkjuice

So gut und nützlich Linkjuice für uns auch ist, so gibt es auch Links, die den Juice nicht effektiv nutzen. Guten Linkjuice erhalten wir von Seiten, die:

  • thematisch zu uns passen,
  • selbst einen hohen PageRank haben,
  • ihren Linkjuice durch viele weitere Links noch nicht verwässert haben,
  • hoch in den Suchergebnissen stehen,
  • so wie wir qualitativ hochwertige Inhalte bieten,
  • oft in sozialen Medien geteilt werden.

Schlechter Linkjuice kommt von Seiten, die:

  • thematisch weit von uns entfernt sind,
  • zu vielen anderen Seiten verlinken (einen sehr verwässerten Linkjuice haben),
  • nicht von Suchmaschinen indexiert sind,
  • kein Ranking haben und keinen Content bieten,
  • zum reinen Linktausch gedacht sind,
  • Links verkaufen.

Und warum das ganze?

Gute Frage. Warum sich überhaupt die Mühe machen Backlinks aufzubauen, wenn ohnehin die Gefahr besteht, dass sie verwässern, von Google als gekauft angesehen werden können oder uns schlichtweg nichts nützen?

Einfache Antwort: Beim Aufbau unserer Backlinks achten wir natürlich darauf, dass wir nur guten Linkjuice abbekommen. Durch einen natürlichen Linkstamm sind wir besser vernetzt und können unseren Content besser verteilen. Verlinken wir unsere Seite intern passiert das nur auf logische Art und Weise – und zwar so, dass unsere Nutzer dadurch besser durch unsere Website geführt werden, was der Usability einträglich ist. Alles in Allem verhilft uns mehr Linkjuice zu einem besseren PageRank und genau hinter dem sind wir doch her, oder nicht?





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