Um Suchmaschinen ein übersichtliches Bild einer Website zu geben, werden XML-Sitemaps erstellt. Eine solche Sitemap ist eine Liste, die alle Unterseiten einer Website enthält. XML steht dabei für Extensible Markup Language und ist nichts anderes als ein strukturierter Text - ähnlich HTML - der so logisch und einfach aufgebaut ist, dass er genutzt werden kann um sogar Datenbanken zu bilden – oder eben Sitemaps.

Eine Sitemap erleichtert einer Suchmaschine das Crawlen (Durchsuchen) und Indexieren (Aufnehmen in den Index) der Website.


Sitemap

Den Vorgang beschleunigen

Viele Content Management Systeme (wie Wordpress) bieten eine automatische Sitemap Generierung an. Dabei werden dynamische Sitemaps erstellt, das bedeutet, dass die Liste in regelmäßigen Abständen aktualisiert wird. Wird nun eine neue Unterseite erstellt, findet sie sich bald automatisch in der Sitemap wieder und wird von Google gecrawlt.

Aber auch für Seiten, die nicht in einem CMS erstellt wurden oder bei denen es keine Möglichkeit gibt eine dynamische Sitemap erzeugen zu lassen, muss nicht auf eine XML-Sitemap verzichtet werden. Im Internet gibt es kostenlose Sitemap-Generatoren, die Ihre Seite crawlen und ein Dokument im XML Format erstellen. Diese muss nun nur noch im Root-Ordner der Seite hochgeladen werden. Bitte beachten Sie, dass diese XML-Sitemaps statisch sind, das heißt wenn Sie eine neue Unterseite erstellen oder eine Seite löschen, muss dies per Hand in der Sitemap angepasst werden.

Die nützlichsten Tools zur Erstellung einer XML-Sitemap

 

Nun muss nur noch Google auf die XML-Sitemap aufmerksam gemacht werden. In der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools) gibt es die Möglichkeit, die Liste direkt bei der Suchmaschine einzureichen. Eine andere Option ist der Verweis in der robots.txt. Dabei muss die Zeile
Sitemap: **Hier die absolute URL zur Sitemap eintragen**
am Ende des Dokuments hinzugefügt werden. So werden Suchmaschinen schnell auf die Existenz einer Sitemap und damit auf bestehende Unterseiten Ihrer Website aufmerksam gemacht. Bitte beachten Sie bei einer Umstellung von http auf https, dass auch die XML-Sitemap auf https umgestellt werden muss.

 

Jennifer von Google fasst für uns noch einmal zusammen, was eine Sitemap ist und wie sie funktioniert:

  • Eine XML-Sitemap hilft den Suchmaschinen den eigenen Content zu finden und zu verstehen.
  • Sitemaps zeigen genau an, wo sich Content befindet und es ist so leichter für die Suchmaschine zu erfassen, worum es geht.
  • Durch die von uns gegebene Sitemaps kann Google seinen eigenen Crawling-Prozess optimieren.
  • Sitemaps können entweder selbst oder durch Drittanbieterprogramme erstellt werden.
 

 

Darum lohnt sich eine XML-Sitemap

Im Gegensatz zu den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung ist es heutzutage einfacher, die eigene Website in den Katalog von Google oder Bing aufnehmen zu lassen. Auch wenn eine XML-Sitemap deshalb kein absolutes Muss mehr ist, bringt sie sicherlich ein paar Vorteile mit sich:

  • Bei neuen Projekten, die wenig Links zu anderen Seiten aufweisen, hilft die Sitemap, das Indexieren und Craweln zu beschleunigen.
  • Bei großen Webauftritten (z.B. bei Shops) sorgt eine Sitemap dafür, dass ein möglichst großer Teil der Unterseiten gecrawlt wird.
  • Für den Crawler nur schwer zugängliche Inhalte wie Bilder können so besser erfasst werden. Achtung Bilder: Es besteht auch die Möglichkeit eine separate Sitemap für Bilder und anderen Content zu erstellen.
  • Eine Sitemap wird es dem Crawler ebenfalls einfacher machen dynamische Inhalte zu erkennen und aufzunehmen.
  • Durch Metaangaben (wie Änderungsdaten) in der Sitemap lässt sich der Suchmaschine auf einfache Art und Weise mitteilen wann eine Unterseite aktualisiert wurde.

 

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